Interview mit Mady Rahl
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 A130074/103
J 25_G493_082
414
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 23 J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente
J 25 Sammlung Knilli: Ton- und Filmdokumente >> Tondokumente >> Interviews
19. Januar 1989
Enthält:
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit Mady Rahl, Schauspielerin, über:
Ihre Rollen in den Filmen "Tonelli" (1943), "Dreimal Komödie" (1945) und "Die Nacht der Zwölf" (1945). Über den Schauspieler Ferdinand Marian "er war das Beste, was man sich denken kann... nach den Vorstellungen hat er viel getrunken... er war der gütigste Mensch". Dreharbeiten in Prag. Regisseur Douglas Sirk. Über ihre Anfänge als Schauspielerin. Berliner Humor. Über den Film "Venus im Pelz". Beziehungen von Marian zu anderen Frauen. Ihr Rollenfach. Kristina Söderbaum. Sie wollte im Film "Jud Süß" mitspielen. "Marian war so fantastisch... er war so in der Rolle drin.. er mochte seine rechte Seite nicht". Margot Hielscher. Ihr Elternhaus. (Marian) war sehr depressiv in der Nazizeit... über diese Zeit mochte er nicht reden... er war amüsant, aber nicht ein Entertainer, er war geistreich... wir waren froh in Prag zu sein ... die Tschechen haben uns auch gehasst... tschechische Freundin war eine ganz einfache Person, hübsche Figur, sehr sehr sympathisch". Ihre Mutter und ihre Ehemänner. Willi Forst. Echte Freundschaft zu Marian. Sohn von Marian Ferdinand Anton. Regisseur Erich Engel. "Liebling von Adolf Hitler". Ihr war Sozialdemokrat. Treffpunkte in den 30er-Jahren in Berlin.
Interview von Friedrich Knilli, Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft an der TU Berlin, mit Mady Rahl, Schauspielerin, über:
Ihre Rollen in den Filmen "Tonelli" (1943), "Dreimal Komödie" (1945) und "Die Nacht der Zwölf" (1945). Über den Schauspieler Ferdinand Marian "er war das Beste, was man sich denken kann... nach den Vorstellungen hat er viel getrunken... er war der gütigste Mensch". Dreharbeiten in Prag. Regisseur Douglas Sirk. Über ihre Anfänge als Schauspielerin. Berliner Humor. Über den Film "Venus im Pelz". Beziehungen von Marian zu anderen Frauen. Ihr Rollenfach. Kristina Söderbaum. Sie wollte im Film "Jud Süß" mitspielen. "Marian war so fantastisch... er war so in der Rolle drin.. er mochte seine rechte Seite nicht". Margot Hielscher. Ihr Elternhaus. (Marian) war sehr depressiv in der Nazizeit... über diese Zeit mochte er nicht reden... er war amüsant, aber nicht ein Entertainer, er war geistreich... wir waren froh in Prag zu sein ... die Tschechen haben uns auch gehasst... tschechische Freundin war eine ganz einfache Person, hübsche Figur, sehr sehr sympathisch". Ihre Mutter und ihre Ehemänner. Willi Forst. Echte Freundschaft zu Marian. Sohn von Marian Ferdinand Anton. Regisseur Erich Engel. "Liebling von Adolf Hitler". Ihr war Sozialdemokrat. Treffpunkte in den 30er-Jahren in Berlin.
1'14
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Sammlung Knilli
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Bild-/Tonträger: Kopie von Kompaktkassette
Transkription zum Interview in J 25_Bü 87
Film
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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