Gau-Algesheim: Vor dem Unterschultheiß Tydrich Berner (anstatt des Schultheiß Johan Scholl) und den Schöffen von Gau-Algesheim Johan Waldertheimer...
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A 2 Gau-Algesheim, 1360-07-02 B (1360-01-20)
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.2 Gau-Algesheim
1360 Juli 2 (1360 Januar 20)
Mainz, Mariengreden
Ausfertigung, Notariatsinstrument, Pergament, Notariatssignet und Unterschrit abgeschnitten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ...daz des jars do man von crists geburte 1360 jar des nesthen durnstagis nach sante pedir und sante paulustag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gau-Algesheim: Vor dem Unterschultheiß Tydrich Berner (anstatt des Schultheiß Johan Scholl) und den Schöffen von Gau-Algesheim Johan Waldertheimer, Hertwig Lumpp und Peter Wild erscheint Arnolt von Kostheim (Costheym) und verleiht laut dem verlesenen und inserierten Leihbrief vom 20.1.1360 Arnold Conrad Prageysz Sohn von Büdesheim und Metze, seiner Hausfrau, die darin benannten Güter und trägt sie ihnen mit Hand und Helm auf.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Locatio bonorum in Algesheim pro tertia parte ... Vicaria S. Quirini 1360 II N. 15
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Johannes von Fritzlar (Friclar)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hildeger, Pastor in Gau-Algesheim; Nycholaus von Fritzlar (Friczlar), Vikar in St. Ignatius in Mainz; Nycholaus von Gau-Algesheim, Kaplan des St. Antoniusaltars in der Kirche Gau-Algesheim
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest zum inserierten Leibrief vom 20.1.1360 bei Baur, Hessische Urkunden, Band 3, S. 382, Anm. zu Nr. 1290
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gau-Algesheim: Vor dem Unterschultheiß Tydrich Berner (anstatt des Schultheiß Johan Scholl) und den Schöffen von Gau-Algesheim Johan Waldertheimer, Hertwig Lumpp und Peter Wild erscheint Arnolt von Kostheim (Costheym) und verleiht laut dem verlesenen und inserierten Leihbrief vom 20.1.1360 Arnold Conrad Prageysz Sohn von Büdesheim und Metze, seiner Hausfrau, die darin benannten Güter und trägt sie ihnen mit Hand und Helm auf.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Locatio bonorum in Algesheim pro tertia parte ... Vicaria S. Quirini 1360 II N. 15
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Johannes von Fritzlar (Friclar)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hildeger, Pastor in Gau-Algesheim; Nycholaus von Fritzlar (Friczlar), Vikar in St. Ignatius in Mainz; Nycholaus von Gau-Algesheim, Kaplan des St. Antoniusaltars in der Kirche Gau-Algesheim
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest zum inserierten Leibrief vom 20.1.1360 bei Baur, Hessische Urkunden, Band 3, S. 382, Anm. zu Nr. 1290
maschinenschriftliches Regest der inserierten Urkunde (Leihbrief) vom 20.1.1360 liegt bei Seihe auch Konzept des Notariatsinstruments A 2 Nr. 64/40
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Namensnennung 4.0 International