Margarete geborene Stetter, Witwe des Andreas Gaismaier von Hard [Harthöfe Stadt Laupheim/Lkr. Biberach] bekennt, dass sie mit Zustimmung ihrer Pfleger Georg ("Jeorig") Stetter von Donaurieden ("Thonarieden") [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] und Georg Stetter von Achstetten [Lkr. Biberach] von Wilhelm Neithardt von Böfingen [Stadt Ulm] dessen Hof zu Hard, den zuvor ihr verstorbener Ehemann bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit bestanden hat. Sie verpflichtet sich, den Hof und seine Zugehörungen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jedes Jahr 10,5 Malter Roggen und 5 Malter Hafer Biberacher Maß, 5,5 Pfund Heller Heugeld, 100 Eier, 6 Hühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm oder Biberach zu liefern.
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Margarete geborene Stetter, Witwe des Andreas Gaismaier von Hard [Harthöfe Stadt Laupheim/Lkr. Biberach] bekennt, dass sie mit Zustimmung ihrer Pfleger Georg ("Jeorig") Stetter von Donaurieden ("Thonarieden") [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] und Georg Stetter von Achstetten [Lkr. Biberach] von Wilhelm Neithardt von Böfingen [Stadt Ulm] dessen Hof zu Hard, den zuvor ihr verstorbener Ehemann bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit bestanden hat. Sie verpflichtet sich, den Hof und seine Zugehörungen in gutem Kulturzustand zu halten und davon jedes Jahr 10,5 Malter Roggen und 5 Malter Hafer Biberacher Maß, 5,5 Pfund Heller Heugeld, 100 Eier, 6 Hühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm oder Biberach zu liefern.
E Schad Urkunden, 269
Lade 17, Nummer 13; E Schad Urkunden 1, Nr. 121
E Schad Urkunden Patrizierarchiv Schad Urkunden
Patrizierarchiv Schad Urkunden >> 07. Grund- und Lehenbesitz >> 07.07. Harthöfe
1566 Juni 22.
Archivale
Siegler: Die Gebrüder Georg (1) und Lukas Ehinger von Balzheim [Alb-Donau-Kreis] (2), Ratsherren und Bürger in Ulm, auf Bitte der Beständnerin und ihrer Pfleger
Kanzleivermerke: N°. C (16./17. Jh.); No. 36 (18. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel, beide unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16./17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff sampstag den zweiundzwainczigisten monatstag iunii 1566
Kanzleivermerke: N°. C (16./17. Jh.); No. 36 (18. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel, beide unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16./17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff sampstag den zweiundzwainczigisten monatstag iunii 1566
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International