Konzessionierung von Schauspielern und Schaustellern, Aufführungsverbote, Bd. 1
Vollständigen Titel anzeigen
K 001, 2764 - Band: a
K 001 Oberpräsidium Münster
Oberpräsidium Münster >> 12. Handel und Gewerbe >> 12.2. Gewerbe >> 12.2.9. Einzelne Gewerbe >> 12.2.9.12. Theater-, Lichtspielwesen, Schausteller
1837-1863, 1876-1903
Enthaeltvermerke: Enthält: - Regierung zu Minden wegen der Konzession für den Fürstl. Lippe-Detmoldischen Hofschauspieldirektor Pichler für Aufführungen in Minden, 1837 - Auftreten nicht-konzessionierter Gesellschaften: u. a. Fischer, von Woirsch in Brakel, 1841 - Konzessionsgesuch des Maximilian Dietrich, 1846 - Konzessionsgesuch des Wilhelm Boettner, 1847 - Konzessionsgesuch der Margaretha Müller, 1847 - Konzessionsgesuch des M. F. von Hopar, Theaterdirektor in Landau, 1851 - Konzessionsgesuch des Christian Lange zu Nordwalde, 1851, 1855 - v. Gall, Theaterintendant in Stuttgart und Präsident des Deutschen Bühnenvereins über die vertraglichen Abmachungen unter den Gesellschaften, Statuten (Druck), 1852 - Erkundigung des Oberpräsidenten zu Posen nach den königlichen Logen in den mit Zuschüssen bedachten Provinzialtheatern, 1854 - Konzessionsgesuch des Carl Thalheim, 1854 - Konzessionsgesuch des Gustav Mewes und August Pichler, 1863 - Verzeichnis der erteilten Konzessionen, 1859-1871 - Gesuch des Schauspielers F. Mühlner, Modewarenhändler in Höxter, 1881 - Gesuch des Theaterunternehmers Hertzog wegen des Theaters im Zoologischen Garten in Münster, 1881 - Gesuch des Deklamators Pickrun aus Osnabrück, 1882 - Beschwerde der Witwe Schilling zu Witten wegen Einziehung einer Armen-Abgabe für ein abgehaltenes Konzert, 1883 - Beschwerde des Wulff zu Dortmund bzw. Aachen wegen Ausdehnung seines Gewerbescheines auf den Reg. Bez. Arnsberg, 1883 - Beschwerde des Musikdirektors Hagen zu Warburg über das Musizieren der Militärkapelle Arolsen, 1885 - Beschwerde über die Ausübung des Musikgewerbes durch Subalternbeamte im Nebenberuf in Münster, 1890 - Aufführung des Trümpelmann'schen Lutherfestspieles in Hagen, Siegen, 1890 - Gesuch des Redakteurs Ritter zu Schwelm um Annahme eines patriotischen Festspiels, 1894 - Artikel der "Täglichen Rundschau" zu Schweidnitz über das vaterländische Bühnenspiel "Königin Luise" von A. Gemoll - Beschwerde des Schroeder zu Gelsenkirchen über das Verbot eines Variet‚theaters zu Gelsenkirchen über das Verbot eines Variet‚theaters, 1895 - Aufführung des Schauspiels "Das Recht" von Hermann Haas (der Fall Ziethen) in München, 1895 - Verbot einer Zirkusvorstellung am Tage der Totenfeier in Münster, 1895 - Verbot der Aufführung "Der Irre von Mariaberg oder Im Kloster der Alexianer" von A. Winter, 1895 - Beschwerde des Theaterclubs Vorwärts über das Verbot der Aufführung "Die Weber" von Gerhard Hauptmann in Bielefeld, 1895 - Beschwerde des Inhabers der Münsterschen Festhalle (Rolinck) wegen der polizeilichen Anforderungen, 1896 - Verbot des Auftretens des österreich. Reichsrates Wellenhoff auf Einladung des Reismann-Grone, Redakteur der Rhein.-Westfäl. Zeitung in Essen als Mitglied des Alldeutschen Verbandes, 1899 - Prospekt für die Aufführung von Wandel-Lichtbildern "Die Palästinafahrt des deutschen Kaiserpaars", 1899 - Aufführungen von Passionsspielen - Verbot des Schauspiels "Sodoms Ende" von Sudermann, 1900 - Verbot des Schauspiels von Maria Stuart - Katalog der patriotischen und humoristisch-militärischen Stücke für Soldatenfeste und Kriegervereine (Druck) - Beschwerde der Gemeindeverwaltung Oberammergau über die Aufführung von Passionsspielen in Gütersloh (kinemotograph. Aufnahme des Albert Montua 1901 aus Harburg) - Beschwerde des Chefredakteurs des "Bühnenboten" Nordau in Karlsruhe über die Schädigung der konzessionierten Theaterunternehmen durch Dilettantentheatervereine (Thalia in Gelsenkirchen-Ueckendorf), 1901 - Warnung vor Vorträgen des Dr. med. Gadow (Gladow) von Paarl aus der Kapkolonie - Aufführung des biblischen Stücks "Joseph und seine Brüder" von Behle durch den kath. Gesellenverein in Rheine, 1901 - Gesuch des Theaterdirektors Bastineller zu Hagen an den Kaiser wegen einer Aufführung am Totensonntag, 1902
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 (Tektonik)
- 3.1. Innere Verwaltung (K) (Tektonik)
- 3.1.1. Oberpräsidium (Tektonik)
- 3.1.1.1. Oberpräsidium Münster (Tektonik)
- Oberpräsidium Münster (Bestand)
- 12. Handel und Gewerbe (Gliederung)
- 12.2. Gewerbe (Gliederung)
- 12.2.9. Einzelne Gewerbe (Gliederung)
- 12.2.9.12. Theater-, Lichtspielwesen, Schausteller (Gliederung)