Die Brüder Heinrich Hildebrand und Heinrich Abraham von Einsiedel auf Gnandstein bekennen, dass sie mit der Einwilligung des Hugo, Burggraf zu Leisnig an Georg Meyner auf St. Annaberg und dessen Erben Zinsen und andere jährliche Einkünfte aus ihrem Dorf Bocka (Bockaw) zusammen 40 Gulden, die Hälfte zu Michaelis und die andere Hälfte zu Walpurgis, für 800 Gulden rheinischer Währung zu 21 Groschen den Gulden gerechnet wiederkäuflich verkauft haben, die er ihnen bar bezahlt hat. Die Summe soll mit 800 Gulden wieder abgelöst werden.
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Die Brüder Heinrich Hildebrand und Heinrich Abraham von Einsiedel auf Gnandstein bekennen, dass sie mit der Einwilligung des Hugo, Burggraf zu Leisnig an Georg Meyner auf St. Annaberg und dessen Erben Zinsen und andere jährliche Einkünfte aus ihrem Dorf Bocka (Bockaw) zusammen 40 Gulden, die Hälfte zu Michaelis und die andere Hälfte zu Walpurgis, für 800 Gulden rheinischer Währung zu 21 Groschen den Gulden gerechnet wiederkäuflich verkauft haben, die er ihnen bar bezahlt hat. Die Summe soll mit 800 Gulden wieder abgelöst werden.
20392 Rittergut Gnandstein, Nr. U 69 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20392 Rittergut Gnandstein
20392 Rittergut Gnandstein >> 01 Grundlagen des Ritterguts >> 01.1 Urkunden
1524 April 19
Enthält: Ausfertigung
Pergament 425 x 262 mm, Umbug 69 mm
Deutsch
Pergament 425 x 262 mm, Umbug 69 mm
Deutsch
Brüder Heinrich Hildebrand (1497 - 1557) und Heinrich Abraham (1504 - 1568) von Einsiedel
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:37 MEZ