Notarieller Erbkauf zwischen Maria Therese geb. Mengen, Handelsfrau in Köln, Witwe des Kaufmanns Peter Joseph Steinbüchel, den Eheleuten Dr. med. Bernhard Arnold, praktischer Arzt in Donzdorf / Württ., und Catharina geb. Steinbüchel sowie Joseph Steinbüchel, Kaufmann in Köln einerseits und den Geschwistern August, Maria Agnes und Hermann Mengen, Inhabern des Handels- u. Fabrikgeschäftes Christian Mengen in Viersen andererseits. Witwe Steinbüchel und ihre Kinder verkaufen den Geschwistern Mengen ihre Rechte u. Ansprüche an den Gütergemeinschafts- u. Nachlaßmassen des + Christian Mengen und seiner beiden + Ehefrauen Christine geb. Neiges und Maria Anna geb. Schiller für 23.798 Tlr. 14 Gr. 3 Pf. preuß. Courant (7. Aug. 1869, Notar: Heinrich Wilhelm Claisen, Köln; Zeugen: Reiner Kleinertz, Wilhelm Baerens, Schuster, beide in Köln)
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Notarieller Erbkauf zwischen Maria Therese geb. Mengen, Handelsfrau in Köln, Witwe des Kaufmanns Peter Joseph Steinbüchel, den Eheleuten Dr. med. Bernhard Arnold, praktischer Arzt in Donzdorf / Württ., und Catharina geb. Steinbüchel sowie Joseph Steinbüchel, Kaufmann in Köln einerseits und den Geschwistern August, Maria Agnes und Hermann Mengen, Inhabern des Handels- u. Fabrikgeschäftes Christian Mengen in Viersen andererseits. Witwe Steinbüchel und ihre Kinder verkaufen den Geschwistern Mengen ihre Rechte u. Ansprüche an den Gütergemeinschafts- u. Nachlaßmassen des + Christian Mengen und seiner beiden + Ehefrauen Christine geb. Neiges und Maria Anna geb. Schiller für 23.798 Tlr. 14 Gr. 3 Pf. preuß. Courant (7. Aug. 1869, Notar: Heinrich Wilhelm Claisen, Köln; Zeugen: Reiner Kleinertz, Wilhelm Baerens, Schuster, beide in Köln)
238
A III 30 Nachlass Guido Mengen
Nachlass Guido Mengen >> Quellen >> Fam. Mengen >> Familienverträge, Testamente, Erbauseinandersetzungen
1869
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:32 MEZ