Rechtsstreit zwischen dem Stadtfähnrich und Handelsmann Johann Conrad Hofmann zu Siegen und Johann Philipp Freiherr von und zu der Hees wegen einer Schuldforderung von 24 Reichstaler
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 21 I Nr. 31
F 003 Mittelrheinische Reichsritterschaft
Mittelrheinische Reichsritterschaft
1777-1786
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen der Anwälte der sich streitenden Parteien mit der Freien Reichsritterschaft am Mittelrhein und in der Wetterau; Prozessunterlagen mit abschriftlichen Beilagen und Notariatsinstrumenten; Vollmacht des Stadtfähnrichs Johann Conrad Hofmann für den Advokaten Franz Ludwig Helmold (23.01.1782); Rechtsstreit zwischen dem Freiherrn Wilhelm Ferdinand von und zu der Hees und dem Stiftsfräulein Clara Justina von und zu der Hees einerseits und dem Stadtfähnrich Hofmann zu Siegen wegen Schuldforderungen (1782-1786); Vollmacht des Freiherrn Wilhelm Ferdinand von und zu der Hees und des Stiftsfräuleins Clara Justina von und zu der Hees für den Advokaten Hermann Duising (04.07.1777); Vollmacht des Stadtfähnrichs Johann Conrad Hofmann für den Advokaten Johann Friedrich Dietsch (22.01.1786). Korrespondenten u.a.: Anwalt W. F. Fertsch, Notar Adolph Blecher (Siegen), Anwalt Franz Ludwig Helmold, Anwalt Hermann Duising, Advokat Johann Friedrich Dietsch, C. Dinge (Koblenz).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:13 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
- Mittelrheinische Reichsritterschaft (Bestand)