Michael We(h)rn von Unterurbach in der Herrschaft Waldsee verkauft mit Zustimmung seiner Herrschaft für 1500 fl Landswährung seinem Sohn Georg den dritten Teil am Gut zu Unterurbach, gelegen zwischen Hans Weyhelins Hof und dem Ösch am Löhlin. Das Gut ist lastenfrei, doch bekommt die Obrigkeit Reise, Steuer, Fron und Dienst. Aus den Äckern wird der Zehnt entrichtet mit Ausnahme von 9 1/2 Jauchart zehntfreien Landes. Vom Kaufpreis entfallen 420 fl auf die Liegenschaften, die Fahrnis wird mit 1080 fl bewertet. Die Siegelbitte erfolgt nach Tod des Ausstellers durch die Schwiegersöhne Hans Töbelin von Unterurbach, Matheis Miller von Gaisbeuren, Kaspar Miller von Ehrensberg, Michael Bendel von Unterurbach, Georg Zembrot von Osterhofen und Martin Iggenau von Steinach und Hans Weyelin als Zeuge.
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Michael We(h)rn von Unterurbach in der Herrschaft Waldsee verkauft mit Zustimmung seiner Herrschaft für 1500 fl Landswährung seinem Sohn Georg den dritten Teil am Gut zu Unterurbach, gelegen zwischen Hans Weyhelins Hof und dem Ösch am Löhlin. Das Gut ist lastenfrei, doch bekommt die Obrigkeit Reise, Steuer, Fron und Dienst. Aus den Äckern wird der Zehnt entrichtet mit Ausnahme von 9 1/2 Jauchart zehntfreien Landes. Vom Kaufpreis entfallen 420 fl auf die Liegenschaften, die Fahrnis wird mit 1080 fl bewertet. Die Siegelbitte erfolgt nach Tod des Ausstellers durch die Schwiegersöhne Hans Töbelin von Unterurbach, Matheis Miller von Gaisbeuren, Kaspar Miller von Ehrensberg, Michael Bendel von Unterurbach, Georg Zembrot von Osterhofen und Martin Iggenau von Steinach und Hans Weyelin als Zeuge.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 2028
10506
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 17. Jahrhundert
1627 März 24 (auf mitwoch den vier undt zweinzigisten monnats tag Martii)
30,5 x 46,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Michael We(h)rn von Unterurbach in der Herrschaft Waldsee
Empfänger: dessen Sohn Georg We(h)rn
Siegler: Dr. iur. utr. Balthasar Pettenbeck, truchsessischer Rat und Obervogt der Herrschaften Waldburg, Wolfegg und Waldsee
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest
Empfänger: dessen Sohn Georg We(h)rn
Siegler: Dr. iur. utr. Balthasar Pettenbeck, truchsessischer Rat und Obervogt der Herrschaften Waldburg, Wolfegg und Waldsee
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest
Bendel, Michael
Iggenau, Martin
Miller, Kaspar
Miller, Matheis
Pettenbeck, Balthasar, Dr. iur., Rat und Oberamtmann
Töbeli(n), Hans
Wehrn s. Wern
Wern, Georg
Wern, Michael
Weyelin s. Weyhelin
Weyhelin, Hans
Zembrot, Georg
Ehrensberg : Haisterkirch, Bad Waldsee; Einwohner
Gaisbeuren : Bad Waldsee RV; Einwohner
Osterhofen : Haisterkirch, Bad Waldsee RV; Einwohner
Steinach, aufgeg. in Bad Waldsee RV; Einwohner
Unterurbach : Mittelurbach, Bad Waldsee RV
Unterurbach : Mittelurbach, Bad Waldsee RV; Einwohner
Waldburg RV; Obervogt
Waldsee, Herrschaft
Waldsee, Herrschaft; Obervogt
Wolfegg RV; Obervogt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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