Rentverschreibung
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C-Arm Zurwest, Urk. Nr. 27
C-Arm Zurwest Armenhaus Zurwesten
Armenhaus Zurwesten >> Urkunden
1520 November 10.
Darin: [Rückvermerk:] j marck geldes myet berndt bunckeman steynbicker selig (?), Johan, Arndt hobbelt, Folio 33.
Enthält: Vor dem Offizial verkaufen Bernd Bunckeman de Steynbicker und seine Ehefrau Else dem Thonies Jonaeß und dem Mester Hinrick Beldensnyder als Verwahrern der Armen tor Wessede für 20 Mark Münstersch eine jährlich zu Martini fällige Rente von 1 Mark aus ihrem Haus auf der Nienbruggen Strate zwischen den Häusern des Smytbernd und des Johan van Anckem, das dem verstorbenen Johan Goltsmedeß gehört hatte. Das Haus ist bereits mit einer Rente von 1 Mark belastet, davon geht die eine Hälfte an das Gasthaus, die andere Hälfte an das Haus tor Wessede. Die Verkäufer setzen ihr Haus auf der Horsterstrate zwischen den Häusern des Hinrick Listigen des Vleischauwerß und des Johan Werneke als Pfand.
Zeugen: Herr Johan Adelinck und Egbert Berteldinck, beide Gerichtsdiener.
Enthält: Vor dem Offizial verkaufen Bernd Bunckeman de Steynbicker und seine Ehefrau Else dem Thonies Jonaeß und dem Mester Hinrick Beldensnyder als Verwahrern der Armen tor Wessede für 20 Mark Münstersch eine jährlich zu Martini fällige Rente von 1 Mark aus ihrem Haus auf der Nienbruggen Strate zwischen den Häusern des Smytbernd und des Johan van Anckem, das dem verstorbenen Johan Goltsmedeß gehört hatte. Das Haus ist bereits mit einer Rente von 1 Mark belastet, davon geht die eine Hälfte an das Gasthaus, die andere Hälfte an das Haus tor Wessede. Die Verkäufer setzen ihr Haus auf der Horsterstrate zwischen den Häusern des Hinrick Listigen des Vleischauwerß und des Johan Werneke als Pfand.
Zeugen: Herr Johan Adelinck und Egbert Berteldinck, beide Gerichtsdiener.
Archivale
Verweis: Regest: Ketteler S. 104
Perg. Urk. mit Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:44 MEZ