Medizin im NS, Emigration ("StO 25: Nr. 2899-2925"; vorwiegend Kopien)
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UAT 731/106
UAT 731/ Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass
Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass >> 1. Vom Nachlasser zur sofortigen Abgabe bestimmte Unterlagen (A) >> 1.1. Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I) >> 1.1.2. Serie 2: Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I,2) >> Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin.
1935-1942, 1973-1996
Enthält u.a.:
Originale und Kopien NS-Medizin und Emigration
- "Konstitutionsmedizin als praktische ärztliche Aufgabe" (Jaensch, 1942; Nr. H 2899)
- "Aufgaben und Ziele der Deutschen Gesellschaft für Konstitutionsforschung (Coerper, vermutlich 1942; Nr. H 2900)
- "Die erbbiologische Bewertung angeborener Körperfehler" (Kreuz, 1935; Nr. H 2901)
- "Deutscher Ärzte-Einsatz im Osten" (Walbaum, 1941; Nr. H 2902)
- Emigrantenbestimmungen (1935 und 1937; Nr. H 2924)
- Sektionsanweisungen für SS-Angehörige (Reichsarzt SS Grawitz, 1938; Nr. H 2925)
Literatur zur Medizin in der NS-Zeit, Lage im Deutschen Reich und Emigration u.a.
- zu Viktor von Weizsäcker (Brör, 1994; Nr. H 2903)
- zur Emigration in die Türkei (Widman, 1973; Nr. H 2904)
- Rundschreiben des Papstes zur Lage im Deutschen Reich (Pius XI., 1937; Nr. H 2905)
- verschiedene Beiträge aus "Medizin im Faschismus" (Spaar/Thom (Hg.), 1983; Nr. H 2906-2914)
- verschiedene Kapitel aus "Medizin unterm Hakenkreuz" (Thom/Caregorodcev (Hg.), 1989; Nr. H 2915-2919)
- zu Werner Leibbrand, ärztlicher Gegner des NS (Kudlien, 1986; Nr. H 2920)
- Manuskript zu der Tagung des Arbeitskreises zur Erforschung der Geschichte der "Euthanasie" und Zwangssterilisation sowie Grafenecker Erklärung zur Bioethik (Hamann (Hg.), 1995; Nr. H 2921)
- "Weiß ich, was ein Mensch ist?" - von der Euthanasie zum Holocaust, Konzert-Lesung, Beiheft zur Tagung des Arbeitskreises "Euthanasie (1996; Nr. H 2922)
- Bedburg-Hau und die Euthanasie (Rheinische Landesklinik Bedburg-Hau, nach 1992; Nr. H 2923)
Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitte von 1996 zu u.a. folgenden Themen, alle ohne Nr.
- Wertebild der Ärzteschaft
- "Euthanasie" in der NS-Zeit
- Geschichtswerkstatt Tübingen
- Beteiligung der deutschen Armee an Kriegsverbrechen und Ermordung der Juden
- Erinnerungskultur und Umgang mit NS-Verbrechen
- Gerechtigkeit für Täter und Opfer
- DDR-Psychiatrie
- Holocaust und Judenvernichtung und "Holocaust-Revisionismus"
- Walter Stahlecker
- Zeitungsartikel: Würdiges Begräbnis für Hirnpräparate (Frankfurter Zeitung, vermutlich FAZ, 1989)
Originale und Kopien NS-Medizin und Emigration
- "Konstitutionsmedizin als praktische ärztliche Aufgabe" (Jaensch, 1942; Nr. H 2899)
- "Aufgaben und Ziele der Deutschen Gesellschaft für Konstitutionsforschung (Coerper, vermutlich 1942; Nr. H 2900)
- "Die erbbiologische Bewertung angeborener Körperfehler" (Kreuz, 1935; Nr. H 2901)
- "Deutscher Ärzte-Einsatz im Osten" (Walbaum, 1941; Nr. H 2902)
- Emigrantenbestimmungen (1935 und 1937; Nr. H 2924)
- Sektionsanweisungen für SS-Angehörige (Reichsarzt SS Grawitz, 1938; Nr. H 2925)
Literatur zur Medizin in der NS-Zeit, Lage im Deutschen Reich und Emigration u.a.
- zu Viktor von Weizsäcker (Brör, 1994; Nr. H 2903)
- zur Emigration in die Türkei (Widman, 1973; Nr. H 2904)
- Rundschreiben des Papstes zur Lage im Deutschen Reich (Pius XI., 1937; Nr. H 2905)
- verschiedene Beiträge aus "Medizin im Faschismus" (Spaar/Thom (Hg.), 1983; Nr. H 2906-2914)
- verschiedene Kapitel aus "Medizin unterm Hakenkreuz" (Thom/Caregorodcev (Hg.), 1989; Nr. H 2915-2919)
- zu Werner Leibbrand, ärztlicher Gegner des NS (Kudlien, 1986; Nr. H 2920)
- Manuskript zu der Tagung des Arbeitskreises zur Erforschung der Geschichte der "Euthanasie" und Zwangssterilisation sowie Grafenecker Erklärung zur Bioethik (Hamann (Hg.), 1995; Nr. H 2921)
- "Weiß ich, was ein Mensch ist?" - von der Euthanasie zum Holocaust, Konzert-Lesung, Beiheft zur Tagung des Arbeitskreises "Euthanasie (1996; Nr. H 2922)
- Bedburg-Hau und die Euthanasie (Rheinische Landesklinik Bedburg-Hau, nach 1992; Nr. H 2923)
Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitte von 1996 zu u.a. folgenden Themen, alle ohne Nr.
- Wertebild der Ärzteschaft
- "Euthanasie" in der NS-Zeit
- Geschichtswerkstatt Tübingen
- Beteiligung der deutschen Armee an Kriegsverbrechen und Ermordung der Juden
- Erinnerungskultur und Umgang mit NS-Verbrechen
- Gerechtigkeit für Täter und Opfer
- DDR-Psychiatrie
- Holocaust und Judenvernichtung und "Holocaust-Revisionismus"
- Walter Stahlecker
- Zeitungsartikel: Würdiges Begräbnis für Hirnpräparate (Frankfurter Zeitung, vermutlich FAZ, 1989)
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- N Nachlässe und kleinere Erwerbungen (Tektonik)
- Nl Nachlässe O - P (Tektonik)
- Jürgen Peiffer (1922-2006) (Tektonik)
- Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass (Bestand)
- 1. Vom Nachlasser zur sofortigen Abgabe bestimmte Unterlagen (A) (Gliederung)
- 1.1. Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I) (Gliederung)
- 1.1.2. Serie 2: Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I,2) (Gliederung)
- Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin. (Gliederung)