Rab Dietrich Ovelacker (Ovellacker), Landkomtur in Westfalen und Komtur zu Mülheim und Münster, Giesbert uff dem Berge, Komtur zu Ottmarsheim (Otmersum) und Christoph von Dellwig (Christoff von Dellwich), Komtur zu Welheim, verkaufen dem Goddert Grotegeß, Dr. jur. und Advokat, eine jährliche, auf Osten fällige Rente von 30 Reichstalern für 500 Reichstaler, die besonders zur Ablegung der zu Neveling von dem Reckes Zeiten bei Gerhardt von Baeck, Pfarrherr zum Lohe, aufgenommenen Schuld von 1000 Reichstalern verwendet werden soll, sie ist zu leisten aus der Wassermühle bei der Kommende, die zum Unterpfand gesetzt wird. Uff Osterabent.
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Rab Dietrich Ovelacker (Ovellacker), Landkomtur in Westfalen und Komtur zu Mülheim und Münster, Giesbert uff dem Berge, Komtur zu Ottmarsheim (Otmersum) und Christoph von Dellwig (Christoff von Dellwich), Komtur zu Welheim, verkaufen dem Goddert Grotegeß, Dr. jur. und Advokat, eine jährliche, auf Osten fällige Rente von 30 Reichstalern für 500 Reichstaler, die besonders zur Ablegung der zu Neveling von dem Reckes Zeiten bei Gerhardt von Baeck, Pfarrherr zum Lohe, aufgenommenen Schuld von 1000 Reichstalern verwendet werden soll, sie ist zu leisten aus der Wassermühle bei der Kommende, die zum Unterpfand gesetzt wird. Uff Osterabent.
Georgskommende Münster - Urkunden, Nr. 172 b
B 219u Georgskommende Münster - Urkunden
Georgskommende Münster - Urkunden
1620 Apr. 19
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Georgskommende Münster (Tektonik)
- Georgskommende Münster / Urkunden (Bestand)