7/3,2 [Nr. 1,3]: Bemühungen der Universität um Zollfreiheit der Universitätsverwandten für Wein aus Hirschau.
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(Neusch. Nr. 39)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 2. Accise-Sachen (1510-1813) >> Accise-Sachen, Fasz. II, Teil 2: Zollsachen mit der Österreichischen Herrschaft Hohenberg
1578
Enthält: Bl. 132-135v: Relatio Dr. Nic. Varenbileri et Dr. Joh. Hochmanni: Verrichtung beim Statthalter und Amtleuten zu Rottenburg von wegen des neuen Weinzolls ... zu Hirschau angemaßt, 17.1.1578: Am 14.11.1577 beschlos die mit der Sache beauftragte Juristenfakultät, die Privilegia Universitatis in Rottenburg mündlich vortragen zu lassen. Varnbüler und Hochmann wurden bestimmt und führten es heut (17.1.1578) aus. Erst nach dem Morgenessen durften sie dem Statthalter im Schloss in Gegenwart des Landschreibers, des Hofschreibers und des Schultheissen die Bitte um Beachtung der Prvilegien vortragen. Sie mussten abtreten und erhielten dann den Bescheid: vor vielen Jahren, noch unter König Fedinand, wurde befohlen, niemand vom Zol aus zu nehmen. Beschwerden seien nach Innsbruck zu richten. Der unverzollt abgeführte Wein werde solang aufgeschrieben, auch in Hirschau. Das Schreiben der Universität blieb unbeantwortet, weil der Statthalter mit einer Beschwerde der Universität in Innsbruck rechnete; er sei der Universität freundnachbarlich gesinnt. Vorschlag: ausser dem Erzherzog auch dem Hofkanzler Schneeberg und dem Vizekanzler Dr. Jak. Holzapfel (als die in Universitate nostra gewesen) zu schreiben und um Achtung der Privilegien zu bitten. e. von Varnbüler.
Akte
Accise-Sachen, Fasz. II, Teil 2: Zollsachen mit der Österreichischen Herrschaft Hohenberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 2. Accise-Sachen (1510-1813) (Gliederung)
- Accise-Sachen, Fasz. II, Teil 2: Zollsachen mit der Österreichischen Herrschaft Hohenberg (Archivale)