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Neubau einer neuen gemeinsamen Schule für die reformierten und katholischen Eingesessenen zu Grissenbach
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 1. Regierung >> 1.6. Kirchen, Schulen und Stiftungen im besonderen >> 1.6.8. Evangelisches und Katholisches Kirchspiel Netphen
1778-1791
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, dem Unterdirektorium und dem Justizrat Schenck zu Siegen wegen des Gesuchs der Gemeinde Grissenbach um eine Erlaubnis zum Bau einer neuen Schule und um Gestattung einer Kollekte für den Schulneubau (1778-1780); Protokolle des Unterdirektoriums zu Siegen; Bericht des Siegener Unterdirektoriums über den Gebrauch der in Grissenbach gemeinschaftlich von katholischen und reformierten Eingesessenen gebrauchten Glocke (1782); Gesuch der katholischen Eingesessenen zu Grissenbach um Erlassung eines wegen eigenmächtigen Handels verhängten Strafgeldes (1782); Gesuch der reformierten Eingesessenen zu Grissenbach um Gestattung einer Gnadensteuer bzw. Kollekte zwecks Anschaffung einer neuen Glocke (1784); Gesuch der reformierten Eingesessenen zu Grissenbach um Gestattung einer Schüsselkollekte zwecks Anschaffung einer Glocke für die neuerbaute Schule (1791). Korrespondenten u.a.: Wilhelm Schenck (Siegen), Aktuar Bude, Trainer (Siegen), Leipold (Obernetphen), Justizrat M. Dresler (Siegen), Kanzlist Müllens, Johann Essler (Netphen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.