Vaupel gen. Krusze, Bürger zu Sachsenberg (Sasszenberg), seine Ehefrau Gertrud und ihre Kinder Thoniges, Lukas, Bartholomäus und Gertrud vermachen...
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Urk. 23, 401
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1500-1524
1513 Februar 25
Ausf. Perg. S. anh. Beschr. s. [Schunder] Nr. 409.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1513, fridach naich santt Mathias dag.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vaupel gen. Krusze, Bürger zu Sachsenberg (Sasszenberg), seine Ehefrau Gertrud und ihre Kinder Thoniges, Lukas, Bartholomäus und Gertrud vermachen Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg als Seelgerät ihren Erbacker bei Sachsenberg vor dem Eschergrund neben der Wiese, die die Kinder des Sohnes von Hermann Wegeners vom Kloster zu Lehen haben, und geloben Währschaft. Sie verzichten ferner auf alles Recht an der Wiese des Klosters zu Albershausen vor dem Grusselbach (Gryszelbache) und den dazugehörigen beiden Wiesenstücken zwischen dem Schleiffkotten (Slyffkotten) und der Elschenwiese und zwischen der Winkelwiese (Wynkelswiese) und der Elschenwiese an den Wilden Krähen (Wylden Kraen). Dafür wird das Kloster ihr und ihrer Erben Jahresgedächtnis begehen und sie an seinen guten Werken teilhaben lassen. Sie erhalten die Liegenschaften gegen einen Michaeliszins von 2 Schillingen und 1 Hahn als Lehen zurück. Nach dem Tod der Eltern soll Lukas gemäß einer Urkunde des Klosters die Güter nach Zahlung von ½ Goldgulden zu 13 Albus weiter zu Lehen behalten. Werden sie durch Gewalt oder entgegenstehende Urkunden im Besitz der Wiesen gestört, bleibt die Pflicht zur Zahlung des Zinses bestehen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (getzuges- und wynkauffslude): Henz Krusze und Henne Berghofen (Berckhauwe), Bürger und Schöffen der Neustadt Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Magister Deinhard Emmerich, Bürgermeister der Altstadt Frankenberg, mit dem Stadts.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 699.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vaupel gen. Krusze, Bürger zu Sachsenberg (Sasszenberg), seine Ehefrau Gertrud und ihre Kinder Thoniges, Lukas, Bartholomäus und Gertrud vermachen Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg als Seelgerät ihren Erbacker bei Sachsenberg vor dem Eschergrund neben der Wiese, die die Kinder des Sohnes von Hermann Wegeners vom Kloster zu Lehen haben, und geloben Währschaft. Sie verzichten ferner auf alles Recht an der Wiese des Klosters zu Albershausen vor dem Grusselbach (Gryszelbache) und den dazugehörigen beiden Wiesenstücken zwischen dem Schleiffkotten (Slyffkotten) und der Elschenwiese und zwischen der Winkelwiese (Wynkelswiese) und der Elschenwiese an den Wilden Krähen (Wylden Kraen). Dafür wird das Kloster ihr und ihrer Erben Jahresgedächtnis begehen und sie an seinen guten Werken teilhaben lassen. Sie erhalten die Liegenschaften gegen einen Michaeliszins von 2 Schillingen und 1 Hahn als Lehen zurück. Nach dem Tod der Eltern soll Lukas gemäß einer Urkunde des Klosters die Güter nach Zahlung von ½ Goldgulden zu 13 Albus weiter zu Lehen behalten. Werden sie durch Gewalt oder entgegenstehende Urkunden im Besitz der Wiesen gestört, bleibt die Pflicht zur Zahlung des Zinses bestehen.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: (getzuges- und wynkauffslude): Henz Krusze und Henne Berghofen (Berckhauwe), Bürger und Schöffen der Neustadt Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Magister Deinhard Emmerich, Bürgermeister der Altstadt Frankenberg, mit dem Stadts.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 699.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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