Öffnung des Schlosses Buchenau für Landgraf Ludwig
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Urk. 13, 739
A I t 1434 August 9
Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t]
Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t] >> Betreffe B >> 6 Bu >> 6.3 Buchenau, von
1434 August 09
Ausfertigung, Pergament (durch Moder stark beschädigt), 5 Siegel (zwei Siegel ab).
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wenzel von Buchenau, Hermann und Heinrich, seine Söhne, Wilhelm, des verstorbenen Eberhard Sohn, Otto von Buchenau, Otto und Appel, seine Söhne, Engelhard des verstorbenen Neithart Sohn, Rörich von Buchenau, Neithart und Walter seine Söhne und Heinrich sein Bruder; Gottschalk von Buchenau, Gottschalk des verstorbenen Gottschalk Sohn, sowie Eberhard und Wiegand von Buchenau, Brüder und Vettern, öffnen Landgraf Ludwig von Hessen ihr Schloss Buchenau, jedoch nicht gegen den Abt von Fulda, wenn erwiesen werden sollte, dass sie es von ihm zu Lehen tragen. In diesem Falle wollen sie, falls es zwischen Fulda und Hessen zu Fehden kommt, sich nach ihrem Burgfrieden verhalten, doch sollen die landgräflichen Mannen vom Schloss aus dann keinen Schaden erleiden. Sie treffen weitere gegenseitige Abmachungen über ihre beiderseitigen Verpflichtungen in näher umschriebenen Fällen gemäß ihren Burgfriedensbestimmungen, insbesondere über die schiedliche Beilegung von Zwistigkeiten, Öffnung der Burg für Fremde oder Widersacher des Landgrafen, Bestellung der Türmer, Wächter und Pförtner. Sie erhalten als jährliches Mannlehen vom Landgrafen 40 Gulden, worin die 20 Gulden, die Landgraf Hermann von Hessen ihren Vorfahren als Rotenburger Mannlehen verschrieben hatte, inbegriffen sind.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ