Regierungskonzepte und -protokolle
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Z 90, VII Nr. 89 Bd. I (Benutzungsort: Dessau)
Facharchiv ZE, F 209 Nr. 3 Bd. I
Z 90 (Benutzungsort: Dessau) Regierung Zerbst
Regierung Zerbst >> 07. Jahrgänge der einzelnen Ausfertigungen, Protokolle und dergleichen >> Regierungskonzepte und -protokolle
1769 - 1770
Enthält u.a.: Gesuch von B.H. Tegeder aus Zerbst um Konzession zum Handel mit Kurz- und Eisenwaren.- Bitte des Landphysikus Dr. Johann Adolph Gladbach um Unterrichtung der Roßlauer Hebammen Kuhesin (Cuesin) und Bölcke bei der Accoucheuse Cosson, auch der Hebammen in den anderen Anhalt-Zerbster Ämtern zur Beseitigung ihrer mangelnden Kenntnisse.- Liquidation, was die Bäckerinnung in Zerbst wegen gesuchter Änderung der bisherigen Semmel- und Brottaxe zu entrichten.- Attestat für den braunschweig-lüneburgischen Oberstwachtmeister August Wilhelm von Reifenstein über seinen alleinigen Erbanspruch auf den Nachlass der verstorbenen Sabine Dorothea von Davier vom 15. Mai 1770.- Bitte der Schneiderinnung Zerbst um Bestrafung und Verbot der unbefugten Betreibung der Schneiderprofession durch die Ehefrau des Regierungsboten Krüger in der Badergasse vom 26. März 1770.- Attestat für den pensionierten Hauptmann August Siegmund von Koseritz über seinen Wohnsitz in Zerbst vom 01. März 1770.- Ablehnung eines Gesuch des Tagelöhners Johann Peter Sens auf dem Klosterhof in Zerbst um Fürsprache einer seiner Dienstentlassung bei dem Bauer Sanftenberg zu Gehren wegen Eheschließung.- Verurteilung von Christian Wagner und Johanna Clara Bernicke wegen des Verbrechens der Bigamie und Perjurii [Meineids] zum Staupenschlag und zur ewigen Landesverweisung.- Spezifikation der beim Amtsgericht Zerbst von Weihnachten 1769 bis Ostern 1770 von Ostern bis Johannis 1770 anhängigen Zivil- und Kriminalprozesse.- Aufforderung an Gottfried Christian Niemann zur Begleichung seiner Schulden bei der Kirche St. Bartholomäi in Zerbst.- Ablehnung eines Gesuchs des Advokaten Ludwig Otto Dauthendey aus Aken um Amtsausübung in Zerbst.- Fälschliche Anzeige gegen Johann Elisabeth Puhlmann aus Klieken wegen heimlicher Schwangerschaft.- Bestellung des Hofadvokaten und Stadtsyndikus Johann Jacob Bülau als Generalbevollmächtigten des russischen Majors Carl Ludwig von Davier in allen seinen Angelegenheiten, Juli 1770.- Gesuch des Johann Ernst Christian Reinicke aus Güntersberge um eine Freitisch-Stelle am Gesamtgymnasium in Zerbst vom 15. Juli 1770.- Befehl zur Arretierung von Hans Ernst Ferdinand von Witzleben auf Gesuch des Vaters Kammerherr Hans Heinrich von Witzleben vom 23. Juli 1770.- Ablehnung eines Gesuchs des Bürgermeisters und des Rates der Stadt Coswig um Verlegung des Jahrmarktes nach Laetare, Juli 1770.- Entscheidung des Gesuchs von Johann Michael Pfennigsdorff aus Köselitz um Befreiung vom Militärdienst.- Gesuch des Fleischhauers Emanuel Friedrich Richter aus Coswig um Erlass seiner Strafe wegen an der Fleischwaage gefundenen Bleis, August 1770.- Ernennung des Hof-, Regierungs- und Amtsrats Dr. Ehrenfried Reinboth zum Geheimen Rat mit Sitz und Stimme im Geheimen Ratskollegium, 16. März 1769.- Fürstliches Mandat über Erhebung von Dr. Ehrenfried Reinboth in den Adelsstand vom 28. Januar 1770.- Fürstliches Mandat über Verleihung des Titels Oberhofkastellan und Kommerzienrat an den Kastellan George Couëtte, 17. März 1770.- Ernennung von Johann Carl Amandus von Zerbst zum ersten Oberstallmeister vom 5. Juni 1770.- Annahme von Ernst Wilhelm Gottlob von Rephun zum Hofjunker vom 9. Juni 1770.- Fürstliches Mandat über die künftige Bezeichnung der Gymnasiasten in Zerbst als "Studiosi" vom 6. September 1770.- Erteilung einer Konzession an den Posamentiergesellen Johann David Brock aus Anhalt-Köthen zur Niederlassung und Betreibung einer Freimeisterschaft im Ankuhn, Sept. 1770.- Erlass der Mut- und Wanderzeit oder von Meisterstücken und Zuerkennung des Meisterrechts für: den
Schneidergesellen Zacharias Friedrich Matthiae in Roßlau, die Zimmergesellen Christian Gottlieb Dannenberg und Christian Lebrecht Mackert in Zerbst, den Riemergesellen Matthias Gottlieb Bär in Zerbst, den Schuhmachergesellen Johann Philipp Buchholz in Zerbst, für den Müllerburschen Johann Gottfried Göbler in Coswig, Jan. - März 1770. FORTSETZUNG IN ZUSATZINFORMATION
Schneidergesellen Zacharias Friedrich Matthiae in Roßlau, die Zimmergesellen Christian Gottlieb Dannenberg und Christian Lebrecht Mackert in Zerbst, den Riemergesellen Matthias Gottlieb Bär in Zerbst, den Schuhmachergesellen Johann Philipp Buchholz in Zerbst, für den Müllerburschen Johann Gottfried Göbler in Coswig, Jan. - März 1770. FORTSETZUNG IN ZUSATZINFORMATION
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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- Regierung Zerbst (Archival holding)
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