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Reventer-Rechnungsführer (Camerarius)
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Enthaeltvermerke: Enthält: 1. Anweisung an den Camerarius Pellegran zur Abschrift der Register 1659 2. Extrakt aus dem Vergleich zwischen den katholischen und evangelischen Domherrn über die Führung der Rechnungen 1687 3. Überschlag über die Aufkünfte des Reventer durch das Domkapitel an den Landrat und Syndikus Schorlemer und Camerarius Hunoldt 1693 desgleichen an Schorlemer und den Vogteischreiber Biermann 1694 Beschwerde der Priester und Ministranten am Hochaltar über die Lieferung von schlechtem Korn durch den Vogteischreiber Lieferung von schlechtem Korn durch die Zehnt- und Zinskolonen des Amts Neustadt 1712 Verpachtung des Reventerkorns zur Abstellung der Unordnungen 1731 Bewerbung des David Briesen 1731 Bestellung des Johann Nicolaus Brickwedde zum Camerarius nach dem Tode des Faber 1733 Memorial des Brickwedde über die geringen Einkünfte seines Amts, Krimpmaße 1733, 1737 Anweisung zur Ablieferung des Korns in natura 1740 Plan zur Verpachtung der Einziehung der Einkünfte, Nichterscheinen von Interessenten für die Pachtung 1740 Abgabe des Schlüssels des Reventers an den Großvogteischreiber Heidenreich 1740 Anvertrauung des Reventers an den Camerarius Stephan Adam Verrot 1772-1773 Verzeichnis des Ertrags des großen Reventers
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.