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Bann und Interdikt
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Enthaeltvermerke: Darin: zu FROITZHEIM, [1423]; zu JÜLICH (?) (betr. Domkapitel gegen Alard PAPELER), 1428 (s. Redlich I, Nr. 13); im Dekanat JÜLICH, 1437 (s. Redlich I, S. 26); zu WISS; zu PLETTENBERG (Kraft von MILDERBORNE gegen die von KOBBENRODE), 1443; zu ROEDINGEN, 1472; im Lande JÜLICH, 1475 (?) (betr. auch Sperrung der geistlichen Renten); zu Gey, 1476; (Vernich, 1479, s. Nr. 887); zu GÜRZENICH und DÜREN, 1482; (GLIMBACH, 1484, s. Nr. 834); zu ZÜLPICH, 1492 (betr. Hinrich vam BACHEM, s. auch Nr. 978); zu SINZENIG (Streit des Pfarrers mit Wilhelm von GERTZEN), 1493; zu BINSFELD, Frauwüllesheim und im Amte BERGHEIM, 1493 (betr. Begräbnis des Rost von BINSFELD, Klage der Äbtissin von NIVELLES; s. Redlich I, Nr. 118 und 126); KELZ, 1494; Antweiler, 1495; Düren, 1496 (s. auch Nr. 467); DÜSSELDORF, 1499-1500 (Peter von UNKEL gegen Dietrich von DÜSSELDORF); BERGHEIM, 1501 (s. Redlich I, Nr. 172); KALKUM, 1511; Kaster, 1514 (Jaspar zo der RODER DUIR und Jan VAICK aus KÖLN gegen die Stadt; s. Redlich I, Nr. 206); Amt METTMANN (?), 1515; Beschwerung der Katharina WOLFF zu RANDERATH durch den Pfarrer zu GLIMBACH, 1493, des Johann HALTERBORN durch den Pfarrer zu HILBERATH, 1493; Diener des Kanzlers LÜNINCK, 1516; KAISERS WERTHER Frauen, 1518
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.