2.3.5. Landratsamt Düren
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Tektonik
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.3. Landratsämter/Kreisbehörden
1. Entstehung: 1816 Kreis Düren aus den ehemaligen Kantonen Düren und Froitzheim, größeren Teilen des Kantons Eschweiler und kleineren Teilen der Kantone Linnich und Kerpen gebildet; 1932-1937 zahlreiche innere Gebietsveränderungen; 1972 um den größten Teil des Kreises Jülich, Teile des Kreises Euskirchen und Reste der Kreise Monschau und Schleiden erweitert. 2. Schließung: -. 3. Zuständigkeiten: Allgemeine Landesverwaltung im Kreis sowie Leiter der Kreisverwaltung (Kreis 2007: Städte: Düren, Jülich, Linnich, Nideggen, Heimbach. Gemeinden: Kreuzau, Niederzier, Aldenhoven, Langerwehe, Nörvenich, Merzenich, Vettweiß, Hürtgenwald, Titz, Inden. 4. Organisationsstruktur: -. 5. Amtssitz: Düren, Bismarckstr. 6. Leitung: Gerhard von Lommessem (1816-30.09.1824). August von Riperda (21.07.1825-20.03.1837). Moritz von Egidy (20.03.1837-Juni 1841). Emmerich Stürtz (15.06.1841-01.02.1887). Maximilian von Breuning (05.02.1887-24.06.1909). Otto Kesselkaul (15.07.1909-30.09.1920). Wilhelm Rombach (Okt.1920-17.01.1923). Franz von Bourscheidt (18.01.-01.12.1923). Peter Cremerius (18.11.1923-Jan.1924). Paul Schaaff ((28.01.1924-08.05.1933). Theodor Beaucamp (08.05.1933-16.11.1944). Wilhelm Seeger (1945-26.01.1946). Armin Renker (26.01.1946-1948). Josef Hilgers (1948-1954). Wilhelm Cremer (08.05.1954-1956). Dr. Fritz von Ameln (17.11.1956-30.04.1960). Anton Germscheid (1960-1964). Johannes Kaptain (1964-1989). Adolf Retz (1989-1994). Manfred Luca (1994-1999). Wolfgang Spelthahn (1999- Stand Aug. 2020)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ