Sondermaßnahmen und -vorgaben für das Krankenhaus während des Zweiten Weltkriegs
Vollständigen Titel anzeigen
N 133 Josephs-Hospital; Warendorf, 376
N 133 Josephs-Hospital; Warendorf Josephs-Hospital; Warendorf
Josephs-Hospital; Warendorf >> 01 Allgemeine Verwaltung >> 01.08 Geschäftsbetrieb
1936 - 1947
Enthält u.a.: - Merkblatt für die Bekämpfung von Brandbomben - Dienstanweisungen für verschiedene Bereiche des Betriebsluftschutzes - Sonderdruck "Luftschutzmßnahmen in Krankenanstalten" - Beseitigung von Splitterschutzwänden - Einrichtung einer Entgiftungsstelle für Gasvergiftete - Freihalten von Betten für Verletze durch Fliegerangriffen, Betreuung von Luftkriegsverletzen - Gasschutz, Volksgasmasken - Richtlinien für die Untersuchung von Personenschäden nach Luftangriffen - Hinweise zur Diagnose und Behandlung von nichttödlichen Personenschäden nach Luftangriffen - Ausuchen der Luftschutzräume in Krankenanstalten bei öffentlicher Luftwarnung und bei Fliegeralarm - Ärztliche Erfahrungen im Luftschutz - Allgemeine Pflichten im Werkschutz und erweiterten Selbstschutz - Krankenzimmer mit Splitterschutz - Verbot der Auskunfterteilung über Vorwarnung und Luftlage - Aufstellung von Brandwachen im Luftschutz - Betriebsluftschutzplan - Ausbildung der Betriebsfeuerwehr - Verdunkelung in Krankenhäusern - Polizeiliche Verfügung zur Auferlegung luftschutzmäßigen Verhaltens - Erklärung und Preisliste für Leuchtfarbe - Luftschutzzusatzverbandskasten - Kenntlichmachung der Krankenanstalten durch rote Kreuze auf dem Dach - Lagepläne - Verpflichtungsscheine - Heranziehungsbescheid zum aktiven Luftschutzdienst - Schutzraumordnung - Gasschleusenordnung - Liste der Händler für Chlorkalk - "1000 Worte Luftschutz" - Merkblatt für alle aktiven Helfer des Selbstschutz - Richtlinien für bauliche Luftschutzmaßnahmen in Krankenhäusern - Verdunnklungsgeräte - Polizeiliche Verfügung betreffend Heranziehung zur Luftschutzdienstpflicht - Stoffe für die Verdunkelung von Fenstern - Ausbildung von Laienhelferinnen - Zeitungsartikel und -bekanntmachungen - Leitsätze für den Luftschutz - Selbstschutzkarten.
Josephs-Hospital Warendorf
Akten
Vorl.Nr.: 376
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ