Stefan Thuemeier von der Hofmark Neuhausen und seine Ehefrau Kunigunde bekunden, dass Abt Erasmus von St. Emmeram Erbrecht auf dem Hof in Neuhausen, genannt der Thuemhof, an den verstorbenen Georg Weiermair, den früheren Ehemann der Kunigunde, und dessen Erben laut eines hierüber ausgestellten und hier inserierten erbbrieffs vom 9. November 1540 (siehe Urkunde Nr. 3130a) verliehen hat. Da der Revers durch den Tod des Georg Weiermair nicht mehr ausgestellt werden konnte, geloben nun Stefan Thuemeier und seine Ehefrau, den erbrechtbrieff einzuhalten. S: Hans Zenger zum Thannstein und Neuhausen, fürstlicher Rat in Landshut
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Stefan Thuemeier von der Hofmark Neuhausen und seine Ehefrau Kunigunde bekunden, dass Abt Erasmus von St. Emmeram Erbrecht auf dem Hof in Neuhausen, genannt der Thuemhof, an den verstorbenen Georg Weiermair, den früheren Ehemann der Kunigunde, und dessen Erben laut eines hierüber ausgestellten und hier inserierten erbbrieffs vom 9. November 1540 (siehe Urkunde Nr. 3130a) verliehen hat. Da der Revers durch den Tod des Georg Weiermair nicht mehr ausgestellt werden konnte, geloben nun Stefan Thuemeier und seine Ehefrau, den erbrechtbrieff einzuhalten. S: Hans Zenger zum Thannstein und Neuhausen, fürstlicher Rat in Landshut
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 3153
KU Regensburg-St. Emmeram F. 234
Registratursignatur/AZ: Kasten 8, Schublade Nr. 9, Nr. 29
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> IV. 1501-1600
1543 Januar 27
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: ein an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geschehen sambstag nach conversionis Pauli als man nach Cristi unsers lieben herren geburt zelt tausent funffhundert und im dreyundviertzigisten jaren.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1543
Monat: 1
Tag: 27
Äußere Beschreibung: 28x44 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Geschehen sambstag nach conversionis Pauli als man nach Cristi unsers lieben herren geburt zelt tausent funffhundert und im dreyundviertzigisten jaren.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1543
Monat: 1
Tag: 27
Äußere Beschreibung: 28x44 cm
Thuemeier: Stefan, von der Hofmark Neuhausen
Weiermair: Kunigunde, Ehefrau des Georg siehe Thuemeier: Kunigunde
Thuemeier: Kunigunde, Ehefrau des Stefan
Nittenauer: Erasmus II., Abt von St. Emmeram
Weiermair: Georg, von Neuhausen
Zenger zum Tannstein und Neuhausen: Hans, fürstlicher Rat in Landshut
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Erasmus II. Nittenauer
Neuhausen (Ober- und Unterneuhausen, Gde. Weihmichl, Lkr. Landshut): Domhof (Thuemhof)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
CC0 1.0 Universell