Albert thom Brouke, zur Zeit Richter des Hofes zu Stockum, namens Herzog Johans verkündet, dass vor ihm im Gerichte die Brüder Evert tot Borgerdinck, genannt Oisthoff, und Henr. tot Borgerdinck, genannt Schulte to Heerlinck, vollständigen Verzicht getan haben (einschließlich der Rechte, die Evert, als der Ältere, in einem früheren Vertrage erhalten) auf den Goesinckhof zu Wickede "beheltlich doch hirynne off oen Got ind dey hilge Kerke hirneyst wiß gevende worde". Standgenoten: Joh. Freysendorp und Peter Wechmann, Bürgermeister zu Unna; Joh. Kraene, der Schulte von Wisthoven; Joh. van Soist; Joh. Bonner, Secretarius zu Kamen; Mester Hinrich Vorspreke zu Kamen; Joh. Hoerelman; Joh. und Evert Niehuyss; sowie die sämtlichen Hofesleute zu Stockum; Reyneke Boeker, ein gehuldet Frone des genannten Hofes.
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Albert thom Brouke, zur Zeit Richter des Hofes zu Stockum, namens Herzog Johans verkündet, dass vor ihm im Gerichte die Brüder Evert tot Borgerdinck, genannt Oisthoff, und Henr. tot Borgerdinck, genannt Schulte to Heerlinck, vollständigen Verzicht getan haben (einschließlich der Rechte, die Evert, als der Ältere, in einem früheren Vertrage erhalten) auf den Goesinckhof zu Wickede "beheltlich doch hirynne off oen Got ind dey hilge Kerke hirneyst wiß gevende worde". Standgenoten: Joh. Freysendorp und Peter Wechmann, Bürgermeister zu Unna; Joh. Kraene, der Schulte von Wisthoven; Joh. van Soist; Joh. Bonner, Secretarius zu Kamen; Mester Hinrich Vorspreke zu Kamen; Joh. Hoerelman; Joh. und Evert Niehuyss; sowie die sämtlichen Hofesleute zu Stockum; Reyneke Boeker, ein gehuldet Frone des genannten Hofes.
D 214u, 338
D 214u Stadt Unna (Dep.) - Urkunden
Stadt Unna (Dep.) - Urkunden
1528 Januar 16
Stadt Unna
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.1. Grafschaft Mark mit Soest und Lippstadt (Tektonik)
- 1.4.1.3. Pfarreien und Städte (Tektonik)
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