Degenhart Kremer, Bürger zu Attendaren, und seine Frau Margaretha verkaufen an Hinrich Borchus zu Sneppenoell und seine Frau Stine ihren Hof zu Silgenroede, Ksp. Valberth, den Marx Schulte zu Silgenroede bewohnt, und den sie von dem verstorbenen Gertman Hamersmit geerbt haben. Siegel des kölnischen Richters zu Valbert Peter Haeße und des Jacob Finckenbergh, Altbürgermeisters zu Attendaren. Dedingsleute: Dirich Ronckhus und Johan Nag(e)ll seitens der Aussteller; Hinrich zu Alverinchußen und Hans Snepper zu Mekelkhußen. Montag nach Oculi
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Degenhart Kremer, Bürger zu Attendaren, und seine Frau Margaretha verkaufen an Hinrich Borchus zu Sneppenoell und seine Frau Stine ihren Hof zu Silgenroede, Ksp. Valberth, den Marx Schulte zu Silgenroede bewohnt, und den sie von dem verstorbenen Gertman Hamersmit geerbt haben. Siegel des kölnischen Richters zu Valbert Peter Haeße und des Jacob Finckenbergh, Altbürgermeisters zu Attendaren. Dedingsleute: Dirich Ronckhus und Johan Nag(e)ll seitens der Aussteller; Hinrich zu Alverinchußen und Hans Snepper zu Mekelkhußen. Montag nach Oculi
A 107u, 246
A 107u Kloster Ewig - Urkunden
Kloster Ewig - Urkunden >> 5. 1551 bis 1600
1553 März 06
Vermerke: Urschr., Pgt., 2 Siegel angehängt: 1) Peter Hase (beschädigt; Hammer und Zange gekreuzt), 2) Jacob Finckenberg (wie 1529 Juni 15)
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Ewig (Tektonik)
- Kloster Ewig / Urkunden (Bestand)
- 5. 1551 bis 1600 (Gliederung)