Thebus Thum, Verweser der Gerichtsamannamts und die Geschworenen zu Billafingen sitzen anstatt des Junkers Christoph Reichlin im Wirtshaus daselbst zu Gericht und erlassen gegen Hans Märklin und dessen Ehefrau von da wegen einer unbezahlten Schuld von 10 Malter 10 Viertel Vesen, 9 Malter 2 Viertel Haber, 5 Malter 5 Viertel Mischlet, 3 Malter 2 Viertel Erbsen (A(e)rbs), 3 Viertel Roggen und 39 Pfund 16 Schillinge 6 Pfennige Geld, Überlinger Maß und Währung ein Ganturteil auf das gesamte Hab und Gut.
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Thebus Thum, Verweser der Gerichtsamannamts und die Geschworenen zu Billafingen sitzen anstatt des Junkers Christoph Reichlin im Wirtshaus daselbst zu Gericht und erlassen gegen Hans Märklin und dessen Ehefrau von da wegen einer unbezahlten Schuld von 10 Malter 10 Viertel Vesen, 9 Malter 2 Viertel Haber, 5 Malter 5 Viertel Mischlet, 3 Malter 2 Viertel Erbsen (A(e)rbs), 3 Viertel Roggen und 39 Pfund 16 Schillinge 6 Pfennige Geld, Überlinger Maß und Währung ein Ganturteil auf das gesamte Hab und Gut.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 45 T 1 Nr. 47
I, 45
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 45 T 1 Archiv der Freiherren Roth von Schreckenstein: Urkunden
Archiv der Freiherren Roth von Schreckenstein: Urkunden >> Dorf Billafingen
1518 Juli 23
Urkunden
Siegler: Junker Kaspar Mo(e)neshover, Bürger zu Überlingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: fast ganz abgegangen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: fast ganz abgegangen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:51 MESZ