Schutzbriefe und Suppliken von Juden im Amt Hollenbach
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Bü 1800
XXVII
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Ki 40 Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg
Regierung, Kammer und Ämter der Herrschaft Kirchberg >> 2. Hohenlohische Verwaltung der Herrschaft Kirchberg und Verwaltung der Linie Hohenlohe-Kirchberg (bis 1806) >> 2.4. Herrschaftsrechte, Liegenschaften und Finanzen (Kameralia) >> 2.4.18. Judenschutzgeld
1715-1807
Enthält: Aufnahme- und Schutzbriefe der Amtsjuden zu Hollenbach samt deren Erneuerung, 1708-1773, 1777; Verschiedenes (Miscellanea) in Gemeinen Judensachen des Amtes Hollenbach, 1715, 1746; Schutzaufnahme des Juden Isaak Löw zu Hohebach, 1795; Bitte des Juden Israel zu Hohebach um Nachlass an seinem herrschaftlich schuldigen Rest, 1796-1797; Schutzaufnahme des Juden Elkman Moses zu Hohebach, 1797; Vergleich mit der Hollenbacher und Hohebacher Judenschaft, anstatt jährlicher Abgaben an Schutzfrongeld et cetera eine jährlich bestimmte Totalsumme zu geben, 1797-1798; Bitte des Juden Frommel Löw zu Hohebach um Schutzaufnahme, 1798; Bitte des Juden Israel zu Hohebach um Nachsicht wegen Zahlung seiner herrschaftlichen Schuldigkeit, 1795; Schutzbrief für den Juden Leni zu Hohebach, 1773, erneuert 1776 und 1779; Schutzbrief für den Juden Mändel zu Hohebach, 1767, erneuert 1773 und 1776; Schutzbrief für den Juden Bär Jakob zu Hohebach, 1767, erneuert 1773 und 1776; Schutzbrief für den Juden Jakob zu Hohebach, 1767, erneuert 1773 und 1776; Schutzbrief für den Juden Baruch Moses zu Hohebach, 1770, erneuert 1773 und 1776; herrschaftlicher Rest des Juden Lazarus zu Hohebach, 1799; Bitte der Witwe Malka zu Hohebach, um Schutzaufnahme ihres Sohnes, 1799; Bitte der Witwe des Juden Baruch zu Hollenbach um Nachlass, 1798; Gesuch der Mulfinger Juden Jakob Gombel und Oscher Baer um Leibzollverpachtung im Amt Hollenbach, 1801; Bitte des Juden Seligmann Moses zu Hohebach um Schutzaufnahme, 1803; Gesuch des Juden Elkan Moses zu Hohebach um Nachlass seiner herrschaftlichen Restschulden, 1807; Schutzaufnahme der Juden Aron Leni und Salomon Löw nach Hohebach, 1807 Enthält auch: Dekret der Kammer Weikersheim an die Ämter Hollenbach und Ernsbach wegen der dortigen Schutzjudengefälle, 1715; Patent des Grafen Johann Friedrich I. von Hohenlohe-Neuenstein-Oehringen an alle Amtsleute, Keller, Vögte, Amtsverweser, Schultheißen, Bürgermeister und andere Befehlshaber, den Schutzjuden bei Strafandrohung bekanntzugeben, den Sonntag und christliche Feiertage nicht durch Handel zu profanieren, 1700; Dekret der Kammer Weikersheim an die Ämter Hollenbach und Ernsbach, sämtlichen Juden das Erscheinen zu befehlen und Anteil an den Pferden aus dem Marstall zu nehmen, 1734
Amt Hollenbach ?
1 Faszikel, 5 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ
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- 2.4.18. Judenschutzgeld (Gliederung)