Sachstandsberichte öffentlicher Ordnung und Sicherheit
Vollständigen Titel anzeigen
471 BDVP Potsdam 848 (540177)
471 BDVP Potsdam (78927) Rep. 471 Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (BDVP) Potsdam
Rep. 471 Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (BDVP) Potsdam >> Stab >> Information >> Öffentliche Ordnung und Sicherheit
1989.10-1990.11
Enthält u. a.: Kriminalitätsvorbeugung. - Skinhead-Treffen in Brandenburg-Kirchmöser, Juni 1990. - Katastrophen-Waldbrand im Bereich zwischen den Kreisen Luckenwalde und Zossen. - Sicherungsmaßnahmen Fußballspiel. - Durchführung der Amnestie. - Rowdytum auf dem Leninplatz in Zossen mit sowjetischen Personen und auf der Reichsbahnstrecke Wünsdorf - Zossen. - Überfall Gaststätte "Birkenhof" in Birkenwerder. - Zuarbeit zur inneren Sicherheit. - Öffnung von Straßenübergängen zu Berlin (West). - Aufstellung der bestehenden Grenzübergangsstellen im Bezirk Potsdam, April 1990. - Kontrolle musealer Einrichtungen. - Vorbereitung der Währungsunion. - Bereitstellung von Polizeihubschraubern. - Durchführung eines Verkehrswarndienstes. - Aufgaben des Munitionsbergungsdienstes. - Einquartierung der Familie Honecker im Gästehaus des Ministerrates in Lindow. - Verkehrsunfallanzeigen mit Beteiligung von ausländischen Militärangehörigen. - Anzeige zur Wahlfälschung bei den Kommunalwahlen im Mai 1989. - Rowdytum in Potsdam, Brandenburger Straße. - Topografischer Stadtplan von Berlin mit Berlin (West), 1981.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:29 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Brandenburgisches Landeshauptarchiv (Archivtektonik)
- Bezirke Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam 1952-1990 (Bestandsserie)
- Zentral unterstellte Staatsorgane und Einrichtungen auf Bezirks- und Kreisebene (Bestandsserie)
- Rep. 471 Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (BDVP) Potsdam (Bestand)
- Stab (Gliederung)
- Information (Gliederung)
- Öffentliche Ordnung und Sicherheit (Gliederung)