Briefe und Tagebuchaufzeichnungen
Vollständigen Titel anzeigen
S 3/3
S Nachlässe Schweikert und Groß
Nachlässe Schweikert und Groß >> Angehörigenkorrespondenz Schweikerts
1833 - 1836
Enthält: Zwei Briefe und umfangreiche fragmentarische Tagebuchaufzeichnungen (jeweils in Abschriften) von Schweikerts Sohn Julius (damals Leibarzt beim Fürsten Kurakin) an den Vater bzw. an die elterliche Familie, verfasst in verschiedenen russischen Orten (Datierung teilweise nach altem russischen Kalender). 15 Hefte (Oktav mit insgesamt 273 beschrifteten Seiten), enthält: a) Brief an den Vater, Stepanowsky, 23. Juli 1833 b) fragmentarisches Tagebuch in mehreren Briefen ("eilfter" bis "fünfzehnter Brief") an die elterliche Familie, hauptsächlich aus Stepanowsky und Kurakino aus der Zeit 22. Juli 1833 bis 21. September 1834, 4 Hefte, paginiert (S. 315-346, 379-473, darin: "Einiges Merkwürdige über Moskau" (S. 318-341) c) Brief an den Bater, Kurakowa, 29. Juli -22. August 1834 d) Fortsetzung des Tagebuchs (18.-25. Brief), hauptsächlich verfasst in obigen Orten, in Orel und in St. Petersburg aus der Zeit vom 21. April 1835 bis 22. September 1836
15 Hefte
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:08 MESZ