Erhebung der ad-manus-Schulden des ehemaligen Verwalters zu Königstein Johann Stephan Schober bei dessen Bürgen, dem Apotheker Johann Christian Eschericht und dem Handelsmann Bernhard Alliola. Enthält v.a.: Streit zwischen Dr. Aaron Schwab zu Fürth und dem Schutzjuden Aaron Fränkel zu Sulzbach wegen einer Wechselschuld
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Fürstentum Pfalz-Sulzbach, Ad-Manus-Registratur 72
Sulzb. Administrativakten 2368/1
Sulzb. Stadt und Landgericht 3505/3
Fürstentum Pfalz-Sulzbach, Ad-Manus-Registratur
Fürstentum Pfalz-Sulzbach, Ad-Manus-Registratur >> Ad-Manus-Regististratur >> 6. Königstein
1718 - 1723
Akten
deutsch
Schober, Johann Stephan
Verwalter zu Königstein
Schwab, Dr. Aaron
Jude zu Fürth
Aaron Fränkel, Jude zu Sulzbach
Eschricht, Johann Christian
Apotheker zu Sulzbach
Alliola, Bernhard
Händler zu Sulzbach
Fürth, Juden
Sulzbach, Juden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:03 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg (Tektonik)
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