Hintergrund des Prozesses ist eine Klage des nunmehrigen Appellaten wegen Beleidigung und Körperverletzung. Berufung gegen das Urteil der 2. Instanz vom 14. Juli 1729, das die nunmehrigen Appellanten zur Zahlung von 231 brabantischen Florenen (= 110 rheinische Florene) verurteilte. Das RKG bestätigt mit Urteil vom 18. Feb. 1739 das Urteil der 2. Instanz und verurteilt die Appellanten ferner zur Entrichtung einer Pön von 94 Rtlr. an das kaiserl. Fiskalamt.
Vollständigen Titel anzeigen
Hintergrund des Prozesses ist eine Klage des nunmehrigen Appellaten wegen Beleidigung und Körperverletzung. Berufung gegen das Urteil der 2. Instanz vom 14. Juli 1729, das die nunmehrigen Appellanten zur Zahlung von 231 brabantischen Florenen (= 110 rheinische Florene) verurteilte. Das RKG bestätigt mit Urteil vom 18. Feb. 1739 das Urteil der 2. Instanz und verurteilt die Appellanten ferner zur Entrichtung einer Pön von 94 Rtlr. an das kaiserl. Fiskalamt.
AA 0627, 1965 - G 335/1101
AA 0627 Reichskammergericht, Teil III: E-G
Reichskammergericht, Teil III: E-G >> 3. Buchstabe G
1729 -1741 (1673 - 1741)
Enthaeltvermerke: Kläger: Dr. med. Tossanus Franziskus Gereon zu Malmedy (Belgien) und Konsorten: Johannes Henricus Talbot, Kaufmann zu Malmedy, (Bekl.: dieselbe und Grimaldus Rochefort) Beklagter: Jean Godefroid Gilet zu Malmedy (Belgien), (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Johannes Rudolph Sachs 1729 - Subst.: Lic. Johannes Melchior Deuren - Lic. Johannes Melchior Deuren 1730 - Subst.: Lic. Leonhard Krifft Prokuratoren (Bekl.): Lic. A. F. Spoenola 1733 - Subst.: Dr. J. H. Scheurer Prozeßart: Appellationis et mandati attentatorum revocatorii, cassatorii et restitutorii sine clausula Instanzen: 1. Officiati et homines componentes militare iudicium Malmundariense bzw. Officiati et gentes componentes Gueminam Malmundariensem 1729 - 2. Kanzler und Räte der Regierung zu Stablo/Stavelot (Praeses et senatores consilii regiminis) 1729 - 3. RKG 1729 -1741 (1673 - 1741) Beweismittel: Auszug aus dem Register 40 des Klosters Stavelot betr. ein Mandat von 1673 (Q 25). RKG- „Mandatum de exequendo“ vom 29. Juli 1740 mit den RKG-Urteilen vom 18. Feb. 1739, 23. Dez. 1739 und 15. Juli 1740 (Q 27). Beschreibung: 2,5 cm, 133 Bl., lose; Q 1 - 27, 4 Beilagen (Triplik und Priora).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:53 MESZ