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Bünder und Lenniger (Lengern) Mark
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Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten >> 28. Markensachen >> 28.3. Bünder und Lenniger (Kirchlengern) Mark
1576-1643
Enthaeltvermerke: enthält: Verzicht des Johann von Hilveringhausen und seiner Frau Gerdrut von Quernheim auf die Bevenheimsche Erbwohnung zugunsten der Brüder Jaspar, Gerd und Matheus von Quernheim, 1576; Beschwerde des Philipp von Quernheim zur Neuenburg über das Nichterscheinen des abteilichen Amtmanns zu Bünde zum angesagten Holting; 1592; desgl. Ankündigung eines Holtings wegen Niederreißen eines Zuschlags, 1597; Beschwerde des Philipp von Quernheim bzw. Klage der Markengenossen zu Bünde über die Verwüstung des Brandhorsts durch die Markengenossen zu Lengern, 1605; desgl. Philipp von Quernheim wegen der überzähligen Schafe (auch in der Kilver und Ahler Mark), Verhandlungen mit den Drosten zu Sparenberg und Limberg, 1606; desgl. Wegschaffung der überzähligen Schafe in der Bünder und Lenniger Mark, 1617; Erlaubnis für Tewes Wortmann für die Erbauung eines Fachs zu seiner Scheune durch den Holzgraf der Bünder Mark, 1618; von Quernheim wegen Verweigerung des Plaggenstechens in der Bünder und Lenniger Mark, 1643
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.