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Aufrichtung einer Ordnung für die Gemeinde Hettenhausen
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Urk. 79 Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII]
Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] >> Orte (ehemals: Urkunden R VII)
1661 April 11
Kopie, Papier, unbesiegelt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geben und geschehen den 11ten Aprillis anno 1661
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Georg Hahn, fürstlich-fuldischer Zentgraf in Weyhers [heute: Ortsteil von Ebersburg, Lkr. Fulda], und Johann Philipp Breidung(en), weyherischer Zentgraf in Weyhers, beide für das umliegende Territorium zuständige Gerichtsküster (gerichts cüßter vor der Haardt), richten die durch kriegerische Auseinandersetzungen in Vergessenheit geratene Ordnung für das Dorf Hettenhausen [heute: Ortsteil von Gersfeld (Rhön), Lkr. Fulda] in 36 Artikeln wieder auf. Ankündigungen der Unterschriften und der Siegel der Zentgrafen.
In die Ordnung wurde nach Ausfertigung noch ein weiterer, zuvor offenbar vergessener Artikel eingefügt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.