Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 b Staatsministerium
Staatsministerium >> I. Landes- und Reichsangelegenheiten >> F. Innen- und Wirtschaftsverwaltung >> 4. Öffentliche Sicherheit, Polizeiwesen
1919, 1920
Enthält u.a.: Niederschriften über Besprechungen zur Organisation der Sicherheitspolizei in Berlin am 2.8. und 5.12.1919; Übernahme des Wasserschutzes durch das Reich, darunter auf dem Bodensee, 1919/20; Entwürfe von Gesetzen betr. Unfallfürsorge für Einwohnerwehren und Ergänzung des Unfallfürsorgegesetzes für Beamte vom 23.12.1902 sowie die rechtliche Stellung der Polizeiwehrangehörigen, 1920; Liste der Stabsoffiziere und Hauptleute der Reichswehrbefehlsstelle Württemberg, die für eine Verwendung beider Württembergischen Polizeiwehr zur Verfügung gestellt werden, Sept. 1919; Unterkunftsübersicht der Verbände der Württembergischen Polizeiwehr, Stand Jan. 1920; Organisation der Einwohnerwehren Württembergs, 30.10. 1919; Rundschreiben des Innenministeriums betr. Einsatz der Reichswehr bei inneren Unruhen, 8.11.1919; Forderung der Alliierten nach Auflösung der Sicherheitspolizei und Entwaffnung der Bevölkerung, 1920 (mit Notenwechsel zwischen Auswärtigem Amt und Interalliiertem Überwachungsausschuß, Bericht über die Konferenz der Vertreter der süddeutschen Staaten und Preußens mit dem Reichskanzler am 15.4. 1920); Schreiben von Staatspräsident Blos an Reichswehrminister Geßler wegen angeblicher mangelnder Sicherheitsmaßnahmen während des Aufenthalts der Nationalversammlung und der Reichsregierung in Stuttgart, 20.4.1920; Dienstentlassung des Polizeiwehrleutnants Alfons Asprion wegen verschiedener Verfehlungen, Juni - Okt. 1920; Denkschrift des Oberpräsidenten der Provinz Sachsen über die Aufdeckung der Magdeburger Spitzelzentrale sowie über die Wechselbeziehung zwischen dieser, der Organisation Escherich, der Reichswehr und dem Landbund für Sachsen-Anhalt, 20.8.1920; Übersicht über Verteilung und Stärke der Polizei in Württemberg, Okt. 1920; Neuordnung der Polizei in Preußen (Reichstagsdrucksache Nr. 791/1920); Bestimmungen über Bekleidung und Ausrüstung für die württembergische staatliche Ordnungspolizei vom 30.6. 1920; Verdächtigung der württembergischen Landesregierung wegen eines Presseartikels in der Frage der Beibehaltung der Einwohnerwehr, Nov. 1920; Nachweisung der im Anschluß an die März-Unruhen 1920 verrechneten besonderen Ausgaben der württembergischen staatlichen Ordnungspolizei, Dez. 1920; Protokoll einer Pressekonferenz im Staatsministerium am 11.11.1920 betr. Fragen der Einwohnerwehr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.