C Rep. 250-04-11 Fa. Klook & Göttel (Bestand)
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C Rep. 250-04-11
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 6 Betriebe und Einrichtungen der Wirtschaft >> C 6.5 Sonstige
1943 - 1954
Vorwort: C Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel
1. Firmengeschichte
Die Firma Klook & Göttel oHG firmiert unter dieser Bezeichnung seit dem 01. Februar 1947 und ist beim Amtsgericht Charlottenburg im Handelsregister unter der Nummer HRA 3867 registriert. Inhaber der Firma waren Hans Klook (*11.05.1898), Kaufmann und Gerhard Göttel (*14.03.1912), Kaufmann. Der Firmensitz war zunächst die Bornholmer Straße 16 und später die Pappelallee 15. Nach dem Jahr 1948 erfolgte die Registrierung der Firma beim Amtsgericht Mitte unter der Nummer 61/63 HRA 8209.
Die Gesellschaft betreibt die Herstellung von Herren-, Damen- und Kinderbekleidung und den Groß- und Einzelhandel in diesen und ähnlichen Artikeln.
Im Jahr 1951 erfolgte die Auflösung der oHG und Gerhard Göttel wird Alleininhaber. In den Jahren 1950 bis 1953 erfolgte die Unterstellung in Treuhänderschaft und 1953 die Übernahme in Volkseigentum. Die Firma wurde in den VEB Bekleidungswerk "Fortschritt“, Werk IV, Rechtsträgernachweis Nr. 42/527/5830 vom
30. September 1953 mit Wirkung vom 19. Februar 1953 eingegliedert.
2. Bestandsinformationen
Die Unterlagen des Bestandes C Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel wurden zunächst als Bestand A Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel geführt. Im Jahre 2011 wurden sie gemäß dem tektonischen Prinzip, das für Unterlagen von Einrichtungen, die sich nach 1945 im Ostteil Berlins befanden, die Tektonikgruppe C vorsieht, in den neu gebildeten Bestand C Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel übernommen. Im Rahmen der Retrokonvertierung wurden die vorhandenen Verzeichnungskarteikarten mit Augias erfasst.
Der Bestand umfasst 8 Archivguteinheiten (0,15 lfm) aus den Jahren 1943 bis 1954, vor allem zu Finanzen (Bilanzen), Arbeitsrechtsunterlagen, Gründungspapiere und Verträge sowie Bauunterlagen und den Betriebsplan 1953.
Die Benutzung erfolgt über die Datenbank und Findbuch.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, C Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 470-02 VEB Herrenbekleidung "Fortschritt"
LAB C Rep. 470-01 VEB Damenoberbekleidung "Fortschritt"
LAB C Rep. 304 Bezirksvertragsgericht Berlin, Nr. 53743
LAB C Rep. 105 Magistrat von Berlin, Abteilung Finanzen, Nr. 24962
Berlin, 2014 Ute Strauß
1. Firmengeschichte
Die Firma Klook & Göttel oHG firmiert unter dieser Bezeichnung seit dem 01. Februar 1947 und ist beim Amtsgericht Charlottenburg im Handelsregister unter der Nummer HRA 3867 registriert. Inhaber der Firma waren Hans Klook (*11.05.1898), Kaufmann und Gerhard Göttel (*14.03.1912), Kaufmann. Der Firmensitz war zunächst die Bornholmer Straße 16 und später die Pappelallee 15. Nach dem Jahr 1948 erfolgte die Registrierung der Firma beim Amtsgericht Mitte unter der Nummer 61/63 HRA 8209.
Die Gesellschaft betreibt die Herstellung von Herren-, Damen- und Kinderbekleidung und den Groß- und Einzelhandel in diesen und ähnlichen Artikeln.
Im Jahr 1951 erfolgte die Auflösung der oHG und Gerhard Göttel wird Alleininhaber. In den Jahren 1950 bis 1953 erfolgte die Unterstellung in Treuhänderschaft und 1953 die Übernahme in Volkseigentum. Die Firma wurde in den VEB Bekleidungswerk "Fortschritt“, Werk IV, Rechtsträgernachweis Nr. 42/527/5830 vom
30. September 1953 mit Wirkung vom 19. Februar 1953 eingegliedert.
2. Bestandsinformationen
Die Unterlagen des Bestandes C Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel wurden zunächst als Bestand A Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel geführt. Im Jahre 2011 wurden sie gemäß dem tektonischen Prinzip, das für Unterlagen von Einrichtungen, die sich nach 1945 im Ostteil Berlins befanden, die Tektonikgruppe C vorsieht, in den neu gebildeten Bestand C Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel übernommen. Im Rahmen der Retrokonvertierung wurden die vorhandenen Verzeichnungskarteikarten mit Augias erfasst.
Der Bestand umfasst 8 Archivguteinheiten (0,15 lfm) aus den Jahren 1943 bis 1954, vor allem zu Finanzen (Bilanzen), Arbeitsrechtsunterlagen, Gründungspapiere und Verträge sowie Bauunterlagen und den Betriebsplan 1953.
Die Benutzung erfolgt über die Datenbank und Findbuch.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, C Rep. 250-04-11 Firma Klook & Göttel, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 470-02 VEB Herrenbekleidung "Fortschritt"
LAB C Rep. 470-01 VEB Damenoberbekleidung "Fortschritt"
LAB C Rep. 304 Bezirksvertragsgericht Berlin, Nr. 53743
LAB C Rep. 105 Magistrat von Berlin, Abteilung Finanzen, Nr. 24962
Berlin, 2014 Ute Strauß
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ