Staatshochbauamt Lehrte vor 1945 (Bestand)
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NLA HA, Hann. 100 Lehrte
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.6 Hoch-, Tief- und Wasserbau, Verkehr, Postwesen >> 1.12.6.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.6.2.2 Staatshochbauämter
1859-1967
Enthält: u.a. Generalia, Personalia, Bau- u. Bauunterhaltung für Justiz- und Gerichtsgebäude, Dienstwohungen, Damenkloster Isenhagen, Schulen, Domänen, Militär- und Polizeibauten, Forstdienstgebäude, Gesundheitsamt Gifhorn, Hoffmannshaus, Elbstrom-Bauverwaltung, Volkswagenwerk Wolfsburg, Schloss Gifhorn
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Vorgängereinrichtungen sowie ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g556 ).
Im Bereich des späteren Hochbauamts Lehrte wurden im Zuge der Angleichung der hannoverschen an die preußische Bauverwaltung nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen (1866) die Distrikte der Land-, Wege- und Wasserbauinspektionen zusammengelegt und zum 1. April 1871 die Kreisbauinspektionen Burgdorf und Gifhorn eingerichtet. Der Amtsbezirk der ersteren umfasste die Stadt Burgdorf und die Ämter Burgdorf, Burgwedel und Meinersen, der letzteren die Stadt Gifhorn und die Ämter Fallersleben, Gifhorn und Isenhagen. 1873/1876 entfiel für beide der Bereich der Wegebausachen, der auf die Provinzialwegebauverwaltung überging. Bereits 1877 wurde die Kreisbauinspektion Burgdorf aufgelöst, bis auf das Amt Burgwedel (zur Kreisbauinspektion Celle) wurde der Amtsbezirk der Kreisbauinspektion Gifhorn übertragen, die ihrerseits das Amt Isenhagen an die Kreisbauinspektion Uelzen weitergab.
Nach der Abgabe der Wasserbausachen 1884 wurde die Behördenbezeichnung "Hochbauinspektion Gifhorn" üblich. Nach der Kreisreform 1885 umfasste der Amtsbezirk die Kreise Burgdorf und Gifhorn, seit 1893 auch den Kreis Isenhagen. 1900 wurde der Dienstsitz von Gifhorn nach Burgdorf verlegt, wobei der Name des Dienstbezirks noch bis 1907 "Baukreis Gifhorn" lautete. 1905 ging die Betreuung des Kreises Isenhagen an die Hochbauinspektion Uelzen über.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Behörde mehrfach umbenannt: 1910 in "Königliches Hochbauamt Lehrte", wohin der Dienstsitz mittlerweile verlegt worden war, 1922 in "Preußisches Hochbauamt Lehrte" und 1933 in "Preußisches Staatshochbauamt Lehrte".
Stand: Oktober 2015
Zur weiteren Geschichte des Staatshochbauamts nach 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Nds. 240 Gifhorn.
Bestandsgeschichte: Abgabe von Akten erfolgte durch das Staatshochbaumt Gifhorn als Nachfolgebehörde des von 1906 bis 1945 in Lehrte ansässigen Staatshochbauamtes. Dieses war zuständig für die Landkreise Burgdorf und Gifhorn. Die älteren Akten sind noch angelegt von den Vorgängerbehörden, der Kreisbauinspektion Gifhorn (bis 1899) und der Kreisbauinspektion Burgdorf (1899-1906).
Die Spezialakten dieser Ablieferung beziehen sich durchweg auf die Gebäude im Kreis Gifhorn. Die Spezialakten für den Kreis Burgdorf dürften noch bei dem seit der Nachkriegszeit zuständigen Staatshochbauamt in Celle zu suchen sein.
Der kleine Bestand ist im OKtober 2002 mit Hilfe von Praktikanten EDV-technisch erschlossen worden.
Stand: Oktober 2002
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Vorgängereinrichtungen sowie ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g556 ).
Im Bereich des späteren Hochbauamts Lehrte wurden im Zuge der Angleichung der hannoverschen an die preußische Bauverwaltung nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen (1866) die Distrikte der Land-, Wege- und Wasserbauinspektionen zusammengelegt und zum 1. April 1871 die Kreisbauinspektionen Burgdorf und Gifhorn eingerichtet. Der Amtsbezirk der ersteren umfasste die Stadt Burgdorf und die Ämter Burgdorf, Burgwedel und Meinersen, der letzteren die Stadt Gifhorn und die Ämter Fallersleben, Gifhorn und Isenhagen. 1873/1876 entfiel für beide der Bereich der Wegebausachen, der auf die Provinzialwegebauverwaltung überging. Bereits 1877 wurde die Kreisbauinspektion Burgdorf aufgelöst, bis auf das Amt Burgwedel (zur Kreisbauinspektion Celle) wurde der Amtsbezirk der Kreisbauinspektion Gifhorn übertragen, die ihrerseits das Amt Isenhagen an die Kreisbauinspektion Uelzen weitergab.
Nach der Abgabe der Wasserbausachen 1884 wurde die Behördenbezeichnung "Hochbauinspektion Gifhorn" üblich. Nach der Kreisreform 1885 umfasste der Amtsbezirk die Kreise Burgdorf und Gifhorn, seit 1893 auch den Kreis Isenhagen. 1900 wurde der Dienstsitz von Gifhorn nach Burgdorf verlegt, wobei der Name des Dienstbezirks noch bis 1907 "Baukreis Gifhorn" lautete. 1905 ging die Betreuung des Kreises Isenhagen an die Hochbauinspektion Uelzen über.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Behörde mehrfach umbenannt: 1910 in "Königliches Hochbauamt Lehrte", wohin der Dienstsitz mittlerweile verlegt worden war, 1922 in "Preußisches Hochbauamt Lehrte" und 1933 in "Preußisches Staatshochbauamt Lehrte".
Stand: Oktober 2015
Zur weiteren Geschichte des Staatshochbauamts nach 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Nds. 240 Gifhorn.
Bestandsgeschichte: Abgabe von Akten erfolgte durch das Staatshochbaumt Gifhorn als Nachfolgebehörde des von 1906 bis 1945 in Lehrte ansässigen Staatshochbauamtes. Dieses war zuständig für die Landkreise Burgdorf und Gifhorn. Die älteren Akten sind noch angelegt von den Vorgängerbehörden, der Kreisbauinspektion Gifhorn (bis 1899) und der Kreisbauinspektion Burgdorf (1899-1906).
Die Spezialakten dieser Ablieferung beziehen sich durchweg auf die Gebäude im Kreis Gifhorn. Die Spezialakten für den Kreis Burgdorf dürften noch bei dem seit der Nachkriegszeit zuständigen Staatshochbauamt in Celle zu suchen sein.
Der kleine Bestand ist im OKtober 2002 mit Hilfe von Praktikanten EDV-technisch erschlossen worden.
Stand: Oktober 2002
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
2,2
Bestand
Literatur: Siehe Gruppenvorwort
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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