Kurs Südweststaat - Gebhard Müller und das Bindestrich-Land
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/011 S004017/601
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/011 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2000
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2000 >> April 2000
15. April 2000
Baden und Württemberg nach dem Zweiten Weltkrieg: die Lebensmittelversorgung klappt nicht, Wohnungen fehlen, bezahlte Arbeit gibt es wenig. In dieser Zeit geht ein Politiker hausieren mit der Idee, die von den französischen und amerikanischen Militärverwaltungen zerstückelten Länder Baden und Württemberg zu einem gemeinsamen Südweststaat zusammenzufassen. Der Christdemokrat Gebhard Müller, der in diesen Wochen 100 Jahre alt geworden wäre, verfolgte jahrelang hartnäckig diesen Plan, zusammen mit Reinhold Maier von der FDP/DVP. Die Volksabstimmung im Dezember 1951 bestätigte diese Idee, brachte aber die Südbadener zur Weißglut. Vielen Menschen erschien sie angesichts der Alltagssorgen nebensächlich. Andererseits machte sie politisch hellhörig und nicht wenige begannen, nach den "Ohne-mich-Jahren", sich politisch zu engagieren. "Sonst wär' in der Zeit alles den Bach runter", erinnert sich einer der Zeitzeugen, die ihre Begegnungen mit Gebhard Müller und das Reifen der Südweststaat-Idee schildern.
0:28:25; 0'28
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Landesschau unterwegs
Göler, Bernhard von
Keller, Karl-Heinz
Kibler, Fritz
Schellhorn, Meinrad
Bebenhausen : Tübingen TÜ
Deutschland [D]; Besatzungszeit
Füramoos : Eberhardzell BC
Römerstein RT
Stuttgart S; Landtag
Partei; CDU; Gründung Südweststaat
Partei; FDP; Gründung Südweststaat
Partei; SPD; Gründung Südweststaat
Porträt; Staatspräsident Gebhard Müller
Vorgeschichte; Gründung Südweststaat, 1950-1952
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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