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Reinhard Schenk von Stedtlingen, Archidiakon von Fulda, weist den
Priester Wolf Pfister in den Besitz der vor der Stadt Fulda gelegenen
Kapelle bz...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1481-1490
1488 Juni 22
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum anno Domini millesimoquadringentesimoctuagesimoctavo [!] die sabbathi mensis Iunii XX secunda
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Reinhard Schenk von Stedtlingen, Archidiakon von Fulda, weist den Priester Wolf Pfister in den Besitz der vor der Stadt Fulda gelegenen Kapelle bzw. Vikarie St. Nikolaus ein. Die Kapelle ist vakant durch freiwilige Resignation des bisherigen Inhabers Heinrich Ryff (Rieff) in die Hände des Johann [von Henneberg], Abt von Fulda, dem Kollatur und Präsentation zustehen. Nach der Präsentation hat Wolf um Investitur gebeten. Da keine Einsprüche erhoben werden, setzt Reinhard Wolf in den tatsächlichen Besitz und sämtliche Einkünfte der Kapelle ein. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Philipp von Weilnau, Pfarrer von Reichenbach, [Diözese] Mainz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Slatzewer, Pfarrer von Florenberg bei Fulda, Diözese Würzburg
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Reinhard Schenk von Stedtlingen]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.