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5WV 021B Stift St. Goar Stift St. Goar
Stift St. Goar >> Urkunden
30.1.820
Regest: Kaiser Ludwig der Fromme schenkt dem Kloster Prüm unter Abt Tancrad und der demselben zugehörigen Zelle des hl. Goar einen Wald zwischen den Fiskalorten Oberwesel (Wasalia) und Boppard (Bidobricum) mit der "villula" Biebernheim (Biberesheim), darin zwei Mansen mit 12 Hörigen. Grenzen des Waldes: Bach Antiliolus vom Rhein bis zur Quelle, Hoauelisa abwärts in den Winbach und nach Horon, weiter nach Moldeshart bis in den Bach Buocha und zu dessen Quelle, -- in den Bach Westerbeia, - zur Straße nach Trigorium, nach Heiswilar zur Koblenzer Straße, zum Basanbrunnen, abwärts in Granderivus, zum Rhein [in der vorliegenden Abschrift sind verschiedene Lesarten anscheinend nach dem Original verändert; auch sind weitere Zusätze gemacht]. Namen der Hörigen: Hruodlandus, Heledin, Hildiger, Heriger, Bertsint, Bruodohin, Reginulf, Wichilt, Gotheri, Helint, Reginfret, Reginbalt, Ermenrath, Deorbalt, Tancrat, Waldrut, Folrat, Ekibret, Eilulf [auch hier sind in der Vorlage Verbesserungen gemacht worden]. Die Wiedergabe des Regestes ist erfolgt nach Beyer, Mittelrhein. Urkundenbuch 1 Nr. 52, S.58 f.; siehe Görz, Mittelrhein. Regesten 1, Nr. 450, S. 129. Abschrift des 19. Jh.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ