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Lehenbrief Friedrichs [von Romrod], Abt von Fulda, für die Brüder Hartmut und Friederich von Hutten über deren Verpflichtung als Burgmannen auf der Burg Saaleck
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Lehenbrief Friedrichs [von Romrod], Abt von Fulda, für die Brüder Hartmut und Friederich von Hutten über deren Verpflichtung als Burgmannen auf der Burg Saaleck
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 8 Familien H >> 8.52 von Hutten
1384 August 15
Ausfertigung, Pergament, zwei anhängende Siegel, ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini millesimo trecentesimo octuagesimo quarto in die sanctorum Simplicii, Faustini et Beatricis martirum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, verpflichtet die Brüder Hartmut und Friederich (Fritz) von Hutten als Burgmannen auf der Burg Saaleck (Salegke) und stattet sie aus mit einem Burglehen von einem Haus auf der Burg Saaleck, drei Gütern in Hundsfeld (Hundisfeilt) [ehemalige Gem. im Lkr. Bad Kissingen], einer Hofstatt in Obereschenbach (Obern Eschinbach) [Stadtteil der Gem. Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen] auf dem Kirchhof und weiteren im Einzelnen aufgeführten Gütern und bessert dieses Burglehen um 10 Pfund Heller jährlicher Rente aus der Kellerei in Bad Brückenau (Brugkenauw) [Gem. im Lkr. Bad Kissingen] mit Ablösevorbehalt. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.