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Seligenstadt: Rupert, Burggraf von Friedberg, schlichtet im Auftrag und in Vertretung des erwählten römischen Königs Konrad einen Streit zwischen ...
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Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Seligenstadt: Rupert, Burggraf von Friedberg, schlichtet im Auftrag und in Vertretung des erwählten römischen Königs Konrad einen Streit zwischen Abt Arnold und dem Konvent von Seligenstadt einerseits und den Bürgern daselbst andererseits über die Zerstörung einer Mauer, die die Bürger im Bereich der Klosterkirche niedergelegt hatten. Die Bürger werden am Platz der zerstörten Mauer zunächst eine hölzerne Palisade von zwölf Fuß Höhe errichten, die dem Vieh den Durchgang verwehrt und bis nächste Weihnachten fertig gestellt sein muß. Innerhalb der folgenden acht Jahre werden sie nach Wegnahme der Palisade am alten Ort eine neue Mauer von zweieinhalb Fuß Dicke und zwölf Fuß Höhe errichten. Bei Nichterfüllung dieser Verpflichtung haben sie dem Kaiser und dem Konvent je 30 Mark zu zahlen. Sie haben sich außerdem für die Dauer der Nichterfüllung freiwillig der Exkommunikation durch den Erzbischof von Mainz unterworfen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.