Herzog Wilhelm von Jülich-Berg bekundet, daß er mit Hilfe der von den Jülicher Landständen bewilligten Bede einige Jülicher Ämter aus der Pfandschaft lösen konnte und (wenig später) mit Zutun seiner Räte und der Landstände die Verheiratung seiner Tochter Maria mit dem Jungherzog Johann von Kleve vereinbart hat. Desweiteren sollen die Landstände zukünftig mit keinen Beden und die Untertanen nicht mit unberechtigten Diensten belastet werden. Man wolle sich an die Schöffenurteile halten und die Gerichtssachen nicht verzögern. Die Richter mögen Sorge tragen, daß Geistliche keine weltlichen Güter ererben.
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Herzog Wilhelm von Jülich-Berg bekundet, daß er mit Hilfe der von den Jülicher Landständen bewilligten Bede einige Jülicher Ämter aus der Pfandschaft lösen konnte und (wenig später) mit Zutun seiner Räte und der Landstände die Verheiratung seiner Tochter Maria mit dem Jungherzog Johann von Kleve vereinbart hat. Desweiteren sollen die Landstände zukünftig mit keinen Beden und die Untertanen nicht mit unberechtigten Diensten belastet werden. Man wolle sich an die Schöffenurteile halten und die Gerichtssachen nicht verzögern. Die Richter mögen Sorge tragen, daß Geistliche keine weltlichen Güter ererben.
AA 0045, 72
AA 0045 Jülich, Landstände, Urkunden (AA 0045)
Jülich, Landstände, Urkunden (AA 0045) >> 1. Urkunden (Privilegien)
5. Januar 1511
Diverse Registraturbildner
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Dorsal: "I" und "Antreffend die leste [..] bede anno 1511"
Vermerke: Dorsal: "I" und "Antreffend die leste [..] bede anno 1511"
Urkunde
Siegelführer: Herzog Wilhelm von Jülich-Berg
Herzog Wilhelm von Jülich-Berg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:36 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
- 1.1.2. Jülich-Berg (Tektonik)
- 1.1.2.12. Landstände (Tektonik)
- Jülich, Landstände, Urkunden AA 0045 (Bestand)
- 1. Urkunden (Privilegien) (Gliederung)