Zeugnis Landgraf Heinrichs I. zu Hessen über den Verzicht Reinfrieds von Heringen auf die Vogtei in Walburg und Güter in Oberkaufungen zugunsten des Klosters Kaufungen
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Urk. 35, 11
Urk. 35, A II Stift Kaufungen, 1308 Oktober 18
Urk. 35 Stift Kaufungen - [ehemals: A II]
Stift Kaufungen - [ehemals: A II] >> 1300-1399
1308 Oktober 18
Ausfertigung, Pergament, Siegel (1900)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Kassela anno Domini millesimo ccc° octavo in die beati Luce evangeliste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich I. zu Hessen bekennt, dass Reinfried von Heringen in Gegenwart des Landgrafen und aus eigenem Willen auf die Vogtei zu Walburg mit allen ihren Rechten und drei Hufen in Oberkaufungen mit aller Gerechtigkeit, Höfe und Äcker, welche er bisher lehensweise von dem Kloster Kaufungen inne hatte, zugunsten des Klosters verzichtet hat, da er diese Güter widerrechtlich besessen habe.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: UB Kaufungen 1, Nr. 112
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich I. zu Hessen bekennt, dass Reinfried von Heringen in Gegenwart des Landgrafen und aus eigenem Willen auf die Vogtei zu Walburg mit allen ihren Rechten und drei Hufen in Oberkaufungen mit aller Gerechtigkeit, Höfe und Äcker, welche er bisher lehensweise von dem Kloster Kaufungen inne hatte, zugunsten des Klosters verzichtet hat, da er diese Güter widerrechtlich besessen habe.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: UB Kaufungen 1, Nr. 112
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ