Katherina, früher Witwe des + Johan Steuffinburg, Hans, ihr Sohn, Barbe, ihre Tochter, verkaufen mit Willen des jetzigen Mannes der Katherina, Wigant Sneyder von Artzbach, wegen seiner Leibzucht, ihr Haus, neben dem Haus des Hen genannt Sweyß, das jährlich ihrem Herrn von Nassau am 29. September (St. Michels tag) 2 Hähne gibt, an Heynche Remenschneder, Witwer und Bürger zu. Herborn, für 13 Gulden 4 Turnos, Herborner Geld, 7 Weißpfennige Siegel- und Schreibgeld und 14 Albus für die Unkosten, was alles bereits bezahlt ist. Geloben Währschaft nach der Gerichtsordnung (ordinantz).
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Katherina, früher Witwe des + Johan Steuffinburg, Hans, ihr Sohn, Barbe, ihre Tochter, verkaufen mit Willen des jetzigen Mannes der Katherina, Wigant Sneyder von Artzbach, wegen seiner Leibzucht, ihr Haus, neben dem Haus des Hen genannt Sweyß, das jährlich ihrem Herrn von Nassau am 29. September (St. Michels tag) 2 Hähne gibt, an Heynche Remenschneder, Witwer und Bürger zu. Herborn, für 13 Gulden 4 Turnos, Herborner Geld, 7 Weißpfennige Siegel- und Schreibgeld und 14 Albus für die Unkosten, was alles bereits bezahlt ist. Geloben Währschaft nach der Gerichtsordnung (ordinantz).
170 I, U 2136
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1491
1491 November 15
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel, gleichzeitiger Rückvermerk über eine Schöffengebühr von 5 Albus, Abt. 170 Urkunde 2136
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1491 uff dinstag nach sant Mirtins tag
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Weinkaufsleute: Giel Coppe, Hen Brun, beide Schöffen, Boffhenche und Ruter Hen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herman Kelner, Giel Copper, Peder Brommer, Schöffen und Gerichtssiegler auf Bitte der Katharina und aufgrund eines Schreibens von Franck Henche von Eberßbach und Peter von Hussen, Schöffen zu Montabaur (Montbuer) für Hanss und Barbe, das hinter dem Rat zu Herborn liegt, mit dem gemeinen Schöffentumssiegel des Gerichts.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Weinkaufsleute: Giel Coppe, Hen Brun, beide Schöffen, Boffhenche und Ruter Hen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herman Kelner, Giel Copper, Peder Brommer, Schöffen und Gerichtssiegler auf Bitte der Katharina und aufgrund eines Schreibens von Franck Henche von Eberßbach und Peter von Hussen, Schöffen zu Montabaur (Montbuer) für Hanss und Barbe, das hinter dem Rat zu Herborn liegt, mit dem gemeinen Schöffentumssiegel des Gerichts.
Abschrift 18. Jh. Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
2025-06-17T14:09:47+0200