Die Kommissare des Mainzer Erzbischofs Wolfgang von Dalberg, des kursächsischen Administrators Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar und des Landgrafen Moritz von Hessen regeln die Beilegung von Irrungen in der Ganerbschaft Treffurt und in der ganerbschaftlichen Vogtei Obedorla und Niederdorla und Langula.- Der Vertrag ist ausgestellt von den [kurmainzischen] Kommissaren Leopold (Lippoldt) [Freiherr] von Stralendorf, Oberamtmann auf dem Eichsfeld, von Heyse Otto von Kirschlingeroda und von Dr. Heinricus Haunlius; von den sächsischen Kommissaren Georg Vitzthum von Eckstedt auf Kannawurf, Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld und von Levin von Geusau (Geusaw); sowie von den hessischen Kommissaren Hans Ludwig von Harstall, Landvogt von der Werra und von Dr. Heinrich Hund, Kanzler.
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Die Kommissare des Mainzer Erzbischofs Wolfgang von Dalberg, des kursächsischen Administrators Herzog Friedrich Wilhelm I. von Sachsen-Weimar und des Landgrafen Moritz von Hessen regeln die Beilegung von Irrungen in der Ganerbschaft Treffurt und in der ganerbschaftlichen Vogtei Obedorla und Niederdorla und Langula.- Der Vertrag ist ausgestellt von den [kurmainzischen] Kommissaren Leopold (Lippoldt) [Freiherr] von Stralendorf, Oberamtmann auf dem Eichsfeld, von Heyse Otto von Kirschlingeroda und von Dr. Heinricus Haunlius; von den sächsischen Kommissaren Georg Vitzthum von Eckstedt auf Kannawurf, Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld und von Levin von Geusau (Geusaw); sowie von den hessischen Kommissaren Hans Ludwig von Harstall, Landvogt von der Werra und von Dr. Heinrich Hund, Kanzler.
10001 Ältere Urkunden, Nr. 12450 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 1. Weltliche Provenienzen >> 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen >> 1.1.3. Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Wettiner)
13./23. Februar 1593
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:58 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.01 Urkunden (Tektonik)
- Ältere Urkunden (Bestand)
- 1. Weltliche Provenienzen (Gliederung)
- 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen (Gliederung)
- 1.1.3. Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Wettiner) (Gliederung)