Briefwechsel Gottlieb von Tuchers mit Unterschiedlichen, meist wegen des Unterhalts für Kaspar Hauser, sowie erste Reaktionen auf Johann Friedrich Karl Merkers Veröffentlichung
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E 29/II Nr. 2869
E 29/II Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
29.03.1830 - 09.09.1830
Enthält:
1830 März 29: Brief (Paul Johann Anselm) v. Feuerbachs aus Ansbach (an Gottlieb von Tucher).
Verweis auf Briefe des Adressaten vom 26. und 27. d.M. (= Nr. 2861 Prod. 1 und 2). Bei der Sache mit Ungarn und Herrn von Burg (= Otto von Pirch) rät Schreiber zur Vorsicht. Frau von Dalbonne gehört neben weiteren angeblich Beteiligten seit Jahresanfang zu den Bekannten des Schreibers. Der Domprediger zu Preßburg, der zuerst an die Mutter des Adressaten (Maria Helena Wilhelmina) schrieb, heißt (Johann Samuel) Müller und war früher protestantischer Prediger in Ruzenmoos bei Vöklabruck. v. Pirch, ein gebildeter preußischer Offizier, ist ein Bekannter des Schwiegersohnes (Ludwig von) Dobeneck des Schreibers. Er kam von einer Italienreise und wurde vom Schwiegersohn mit einem déjeuner à la fourchette verabschiedet. Mit der Tochter (Helene) des Schreibers unterhielt er sich über Kaspar Hauser.
1830 April 7: Brief (Paul Johann Anselm) v. Feuerbachs aus Ansbach an Gottlieb von Tucher in Nürnberg.
Schreiber machte sich Gedanken über die vom Adressaten aufgeworfene Frage des ferneren Unterhalts Hausers. Vom Staat ist nichts zu erwarten. Es bleibt also nur eine Kollekte. Schreiber hofft, noch in diesem Frühjahr nach Nürnberg kommen zu können, um seinen Plan mit dem Adressaten zu besprechen.
1830 April 29: Brief des Guido (von Meyer) aus Frankfurt a. M. an seinen Bruder (= Schwager Gottlieb v. Tucher), der als würdiger Vormund angesprochen wird.
Schreiber wirbt überall für die Sache Kaspar Hausers. Verschiedene Broschüren sind zum Thema erschienen. Feuerbachs Schrift wird erwartet, welcher man ein Porträt (Hausers) voranstellen sollte.
1830 Mai 23: Brief des G. F. Christ aus Chemnitz an Herrn Casper Hauser in Nürnberg. - nebst 1 Bildnis Jesu (nicht vorhanden).
Schreiber las in den Karlsruher Unterhaltungsblättern, 3. Jhg. N°. 1, über das Schicksal des Adressaten. Weiter in der Leipziger Zeitung. Schreiber sieht den Adressaten als von Gott gesandt, als Beispiel für ein sündloses Leben. Er nehme sich ein Beispiel an Christus, der auch unschuldig gelitten hat. Zitat von Gellert: Mein Leib soll dir ein Tempel sein, mit allen seinen Gliedern.
1830 Mai 23: Brief des (Guido von Meyer) aus Frankfurt a. M. an Gottlieb (von Tucher).
Schreiber arbeitet an einem Text über Hauser.
1830 Juni 21: Brief des (Heinrich) von Weitershausen, Nürnberg, an (Gottlieb v. Tucher).
Schreiber muss seinem Vetter (= Otto v. Pirch) bis Morgen Bescheid geben. Dieser schrieb, er sei durch Kriminalrat Hitzig, einen Freund Feuerbachs, gebeten worden, etwas von seinen Sprachversuchen mit Hauser in (Julius Eduard) Hitzigs 'Archiv des Criminal Rechts' zu veröffentlichen. Daher die Bitte, Herrn v. Tucher deswegen zu befragen. (Rückseitig die Adresse des Vetters:) K. Pr. Premier Lieutnant im ersten Regiment Garde in Berlin.
1830 Juli 16: Brief des (Johann Carl Friedrich) Schumann aus Ansbach an (Gottlieb v. Tucher).
Anbei ein Auszug aus einem Schreiben Hitzigs an Feuerbach (s. Nr. 2865). - Feuerbach möchte seine Arbeit über Hauser endlich vollenden und lässt daher nach den versprochenen Notizen fragen.
1830 Juli 18: Brief des Guido v. M(eyer) aus Frankfurt a. M. an Gottlieb von Tucher in Nürnberg.
Schreiber will seine Abhandlung über Hauser in London, Paris und evtl. in Petersburg erscheinen lassen. Er will dieses Werk unter seinem eigenen Namen herausgeben, aber nur unter der Bedingung, dass alle Träume Hausers weggelassen werden. Schreiber bekleidet ein Amt, mit welchem sich dergleichen nicht vereinbaren lässt. Der (Spenden-) Aufruf wird so formuliert, dass er niemanden verletzt - auch nicht die Nürnberger. - Überlegungen zu eventuellen Mithelfern. - Erste Kollekte geplant. Schreiber will im September über Mannheim, Heidelberg und Stuttgart, wo er die (Schwieger- ) Eltern (Jakob Gottlieb Rudolph und Wilhemine Friederike Karolina von Haller) besuchen will, nach Nürnberg reisen.
1830 Juli 21: Brief des N... (?) aus Ansbach an G. v. Tucher in Nürnberg.
Feuerbach arbeitet mit Nachdruck an seinem Werk über Hauser.
1830 Juli 22: Brief des N... (?) aus Ansbach an G. v. Tucher in Nürnberg.
Feuerbach betreibt das Projekt einer Kollekte im Ausland mit Eifer. Er steht in Kontakt mit Hitzig in Berlin. Es soll der ganze Norden Deutschlands einbezogen werden, was wohl auch Anklang in Wien, Paris und London finden wird. Adressat wird gebeten, in einigen Zeitungen das Werk Feuerbachs anzukündigen (s. Nr. 2870). Letzterer lässt sich entschuldigen: Er kann nicht selber schreiben wegen eines Nervenleidens. Dank für die mitgeteilten Notizen (über Hauser).
1830 Juli 27: Brief des (Jakob Friedrich) Binder aus Karlsbad an Tucher in Nürnberg.
Hauser ist beim Adressaten gut aufgehoben, ja, Letzterer hat ihn aus dem Hause (Johann Christian Biberbachs) entfernt, das für ihn zur Hölle zu werden drohte. - Schreiber wird sich noch etwa 3 Wochen hier aufhalten.
1830 August 1: Brief Tuchers (Entwurf) an den Kriminalgerichtsdirektor Hitzig in Berlin.
Schreiber stellt sich als Vormund Hausers vor. Bei August Ricker (= Rücker!) in Berlin soll eine Arbeit von dem Polizeibeamten (Johann Friedrich Karl) Merker erscheinen, betitelt: Kaspar Hauser wahrscheinlich ein Betrüger. Darauf soll reagiert werden: Professor (Georg Friedrich) Daumer ist bereit, etwas in den "Annalen" des Adressaten zu veröffentlichen.
1830 August 20: Brief Hitzigs aus Berlin an Herrn Baron (v. Tucher).
Schreiber hat etliche Fragen zum Stand der Untersuchung des Falls.
1830 August 21: Brief des N... (?) aus Ansbach an G. v. Tucher in Nürnberg.
Verweis auf einen Brief des Adressaten vom 30. Juli. Überlegung zu einer Veröffentlichung in Hitzigs Journal.
1830 September 9: Brief Hitzigs aus Berlin an Tucher aus Nürnberg, gegenwärtig in Stuttgart bei Herrn Obristen Freiherrn von Haller (= dem Schwiegervater Tuchers, s. oben Prod. 8).
Verweis auf einen gestern erhaltenen Brief des Adressaten. Merker und ein Sohn des Regierungsrats Klett in Stuttgart erwähnt. Schreiber hat einen Freund in Stuttgart, den Hofkaplan Grüneisen.
1830 März 29: Brief (Paul Johann Anselm) v. Feuerbachs aus Ansbach (an Gottlieb von Tucher).
Verweis auf Briefe des Adressaten vom 26. und 27. d.M. (= Nr. 2861 Prod. 1 und 2). Bei der Sache mit Ungarn und Herrn von Burg (= Otto von Pirch) rät Schreiber zur Vorsicht. Frau von Dalbonne gehört neben weiteren angeblich Beteiligten seit Jahresanfang zu den Bekannten des Schreibers. Der Domprediger zu Preßburg, der zuerst an die Mutter des Adressaten (Maria Helena Wilhelmina) schrieb, heißt (Johann Samuel) Müller und war früher protestantischer Prediger in Ruzenmoos bei Vöklabruck. v. Pirch, ein gebildeter preußischer Offizier, ist ein Bekannter des Schwiegersohnes (Ludwig von) Dobeneck des Schreibers. Er kam von einer Italienreise und wurde vom Schwiegersohn mit einem déjeuner à la fourchette verabschiedet. Mit der Tochter (Helene) des Schreibers unterhielt er sich über Kaspar Hauser.
1830 April 7: Brief (Paul Johann Anselm) v. Feuerbachs aus Ansbach an Gottlieb von Tucher in Nürnberg.
Schreiber machte sich Gedanken über die vom Adressaten aufgeworfene Frage des ferneren Unterhalts Hausers. Vom Staat ist nichts zu erwarten. Es bleibt also nur eine Kollekte. Schreiber hofft, noch in diesem Frühjahr nach Nürnberg kommen zu können, um seinen Plan mit dem Adressaten zu besprechen.
1830 April 29: Brief des Guido (von Meyer) aus Frankfurt a. M. an seinen Bruder (= Schwager Gottlieb v. Tucher), der als würdiger Vormund angesprochen wird.
Schreiber wirbt überall für die Sache Kaspar Hausers. Verschiedene Broschüren sind zum Thema erschienen. Feuerbachs Schrift wird erwartet, welcher man ein Porträt (Hausers) voranstellen sollte.
1830 Mai 23: Brief des G. F. Christ aus Chemnitz an Herrn Casper Hauser in Nürnberg. - nebst 1 Bildnis Jesu (nicht vorhanden).
Schreiber las in den Karlsruher Unterhaltungsblättern, 3. Jhg. N°. 1, über das Schicksal des Adressaten. Weiter in der Leipziger Zeitung. Schreiber sieht den Adressaten als von Gott gesandt, als Beispiel für ein sündloses Leben. Er nehme sich ein Beispiel an Christus, der auch unschuldig gelitten hat. Zitat von Gellert: Mein Leib soll dir ein Tempel sein, mit allen seinen Gliedern.
1830 Mai 23: Brief des (Guido von Meyer) aus Frankfurt a. M. an Gottlieb (von Tucher).
Schreiber arbeitet an einem Text über Hauser.
1830 Juni 21: Brief des (Heinrich) von Weitershausen, Nürnberg, an (Gottlieb v. Tucher).
Schreiber muss seinem Vetter (= Otto v. Pirch) bis Morgen Bescheid geben. Dieser schrieb, er sei durch Kriminalrat Hitzig, einen Freund Feuerbachs, gebeten worden, etwas von seinen Sprachversuchen mit Hauser in (Julius Eduard) Hitzigs 'Archiv des Criminal Rechts' zu veröffentlichen. Daher die Bitte, Herrn v. Tucher deswegen zu befragen. (Rückseitig die Adresse des Vetters:) K. Pr. Premier Lieutnant im ersten Regiment Garde in Berlin.
1830 Juli 16: Brief des (Johann Carl Friedrich) Schumann aus Ansbach an (Gottlieb v. Tucher).
Anbei ein Auszug aus einem Schreiben Hitzigs an Feuerbach (s. Nr. 2865). - Feuerbach möchte seine Arbeit über Hauser endlich vollenden und lässt daher nach den versprochenen Notizen fragen.
1830 Juli 18: Brief des Guido v. M(eyer) aus Frankfurt a. M. an Gottlieb von Tucher in Nürnberg.
Schreiber will seine Abhandlung über Hauser in London, Paris und evtl. in Petersburg erscheinen lassen. Er will dieses Werk unter seinem eigenen Namen herausgeben, aber nur unter der Bedingung, dass alle Träume Hausers weggelassen werden. Schreiber bekleidet ein Amt, mit welchem sich dergleichen nicht vereinbaren lässt. Der (Spenden-) Aufruf wird so formuliert, dass er niemanden verletzt - auch nicht die Nürnberger. - Überlegungen zu eventuellen Mithelfern. - Erste Kollekte geplant. Schreiber will im September über Mannheim, Heidelberg und Stuttgart, wo er die (Schwieger- ) Eltern (Jakob Gottlieb Rudolph und Wilhemine Friederike Karolina von Haller) besuchen will, nach Nürnberg reisen.
1830 Juli 21: Brief des N... (?) aus Ansbach an G. v. Tucher in Nürnberg.
Feuerbach arbeitet mit Nachdruck an seinem Werk über Hauser.
1830 Juli 22: Brief des N... (?) aus Ansbach an G. v. Tucher in Nürnberg.
Feuerbach betreibt das Projekt einer Kollekte im Ausland mit Eifer. Er steht in Kontakt mit Hitzig in Berlin. Es soll der ganze Norden Deutschlands einbezogen werden, was wohl auch Anklang in Wien, Paris und London finden wird. Adressat wird gebeten, in einigen Zeitungen das Werk Feuerbachs anzukündigen (s. Nr. 2870). Letzterer lässt sich entschuldigen: Er kann nicht selber schreiben wegen eines Nervenleidens. Dank für die mitgeteilten Notizen (über Hauser).
1830 Juli 27: Brief des (Jakob Friedrich) Binder aus Karlsbad an Tucher in Nürnberg.
Hauser ist beim Adressaten gut aufgehoben, ja, Letzterer hat ihn aus dem Hause (Johann Christian Biberbachs) entfernt, das für ihn zur Hölle zu werden drohte. - Schreiber wird sich noch etwa 3 Wochen hier aufhalten.
1830 August 1: Brief Tuchers (Entwurf) an den Kriminalgerichtsdirektor Hitzig in Berlin.
Schreiber stellt sich als Vormund Hausers vor. Bei August Ricker (= Rücker!) in Berlin soll eine Arbeit von dem Polizeibeamten (Johann Friedrich Karl) Merker erscheinen, betitelt: Kaspar Hauser wahrscheinlich ein Betrüger. Darauf soll reagiert werden: Professor (Georg Friedrich) Daumer ist bereit, etwas in den "Annalen" des Adressaten zu veröffentlichen.
1830 August 20: Brief Hitzigs aus Berlin an Herrn Baron (v. Tucher).
Schreiber hat etliche Fragen zum Stand der Untersuchung des Falls.
1830 August 21: Brief des N... (?) aus Ansbach an G. v. Tucher in Nürnberg.
Verweis auf einen Brief des Adressaten vom 30. Juli. Überlegung zu einer Veröffentlichung in Hitzigs Journal.
1830 September 9: Brief Hitzigs aus Berlin an Tucher aus Nürnberg, gegenwärtig in Stuttgart bei Herrn Obristen Freiherrn von Haller (= dem Schwiegervater Tuchers, s. oben Prod. 8).
Verweis auf einen gestern erhaltenen Brief des Adressaten. Merker und ein Sohn des Regierungsrats Klett in Stuttgart erwähnt. Schreiber hat einen Freund in Stuttgart, den Hofkaplan Grüneisen.
Umfang/Beschreibung: 15 Prod
Archivale
Bemerkungen: Acc.Nr. D 1/2014
Bemerkungen: Vgl. grundsätzlich mit Nr. 2861
Bemerkungen: Prod. 1: Tochter und Schwiegersohn Feuerbachs lt. Internetrecherche
Bemerkungen: Prod. 12: Die Schrift Merkers richtig: "Caspar Hauser, nicht unwahrscheinlich ein Betrüger"
Bemerkungen: Prod. 9. 10 und 14: Der Schreiber müsste im amtlichen Umkreis Feuerbachs tätig gewesen sein. Dass die Wiedergabe der Signatur im Schnellhefter (= Nr. 2886 Prod. 8) mit "Rumy" grundfalsch ist, liegt auf der Hand. "N..." (oder "M..."?) ist wohl mit dem Direktor in Nr. 2871 identisch.
Indexbegriff Person: Biberbach, Johann Christian
Indexbegriff Person: Binder, Jakob Friedrich
Indexbegriff Person: Christ, G F (Chemnitz)
Indexbegriff Person: Christus
Indexbegriff Person: Dalbonne, N
Indexbegriff Person: Daumer, Georg Friedrich Prof.
Indexbegriff Person: Dobeneck, Helene von - geb Feuerbach
Indexbegriff Person: Dobeneck, Ludwig von
Indexbegriff Person: Feuerbach, Helene verh von Dobeneck
Indexbegriff Person: Feuerbach, Paul Johann Anselm Dr. Ritter von
Indexbegriff Person: Gellert, Christian Fürchtegott
Indexbegriff Person: Grüneisen, N (Hofkaplan Stuttgart)
Indexbegriff Person: Haller, Jakob Gottlieb Rudolph
Indexbegriff Person: Haller, Wilhelmine Friederike Karolina
Indexbegriff Person: Hauser, Kaspar
Indexbegriff Person: Hitzig, Julius Eduard
Indexbegriff Person: Klett, N (Regierungsrat Stuttgart)
Indexbegriff Person: Merker, Johann Friedrich Karl
Indexbegriff Person: Meyer, Guido von
Indexbegriff Person: Müller, Johann Samuel
Indexbegriff Person: N, N (Direktor Ansbach)
Indexbegriff Person: Pirch, Otto von
Indexbegriff Person: Rücker, August (Berlin)
Indexbegriff Person: Schumann, Johann Carl Friedrich
Indexbegriff Person: Tucher, Christoph Karl Gottlieb Sigmund
Indexbegriff Person: Tucher, Gottlieb (= Christoph Karl Gottlieb Sigmund)
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Helena Wilhelmina von - geb Haller
Indexbegriff Person: Weitershausen, Heinrich von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Hauseriana (Quellen und Forschungen zu Kaspar Hauser)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Briefwechsel Gottlieb von Tucher
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vormundschaften
Bemerkungen: Vgl. grundsätzlich mit Nr. 2861
Bemerkungen: Prod. 1: Tochter und Schwiegersohn Feuerbachs lt. Internetrecherche
Bemerkungen: Prod. 12: Die Schrift Merkers richtig: "Caspar Hauser, nicht unwahrscheinlich ein Betrüger"
Bemerkungen: Prod. 9. 10 und 14: Der Schreiber müsste im amtlichen Umkreis Feuerbachs tätig gewesen sein. Dass die Wiedergabe der Signatur im Schnellhefter (= Nr. 2886 Prod. 8) mit "Rumy" grundfalsch ist, liegt auf der Hand. "N..." (oder "M..."?) ist wohl mit dem Direktor in Nr. 2871 identisch.
Indexbegriff Person: Biberbach, Johann Christian
Indexbegriff Person: Binder, Jakob Friedrich
Indexbegriff Person: Christ, G F (Chemnitz)
Indexbegriff Person: Christus
Indexbegriff Person: Dalbonne, N
Indexbegriff Person: Daumer, Georg Friedrich Prof.
Indexbegriff Person: Dobeneck, Helene von - geb Feuerbach
Indexbegriff Person: Dobeneck, Ludwig von
Indexbegriff Person: Feuerbach, Helene verh von Dobeneck
Indexbegriff Person: Feuerbach, Paul Johann Anselm Dr. Ritter von
Indexbegriff Person: Gellert, Christian Fürchtegott
Indexbegriff Person: Grüneisen, N (Hofkaplan Stuttgart)
Indexbegriff Person: Haller, Jakob Gottlieb Rudolph
Indexbegriff Person: Haller, Wilhelmine Friederike Karolina
Indexbegriff Person: Hauser, Kaspar
Indexbegriff Person: Hitzig, Julius Eduard
Indexbegriff Person: Klett, N (Regierungsrat Stuttgart)
Indexbegriff Person: Merker, Johann Friedrich Karl
Indexbegriff Person: Meyer, Guido von
Indexbegriff Person: Müller, Johann Samuel
Indexbegriff Person: N, N (Direktor Ansbach)
Indexbegriff Person: Pirch, Otto von
Indexbegriff Person: Rücker, August (Berlin)
Indexbegriff Person: Schumann, Johann Carl Friedrich
Indexbegriff Person: Tucher, Christoph Karl Gottlieb Sigmund
Indexbegriff Person: Tucher, Gottlieb (= Christoph Karl Gottlieb Sigmund)
Indexbegriff Person: Tucher, Maria Helena Wilhelmina von - geb Haller
Indexbegriff Person: Weitershausen, Heinrich von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Hauseriana (Quellen und Forschungen zu Kaspar Hauser)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Briefwechsel Gottlieb von Tucher
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Vormundschaften
Ansbach
Berlin
Chemnitz
Frankfurt a. M.
Heidelberg
Italien
Karlsbad
London
Mannheim
Norddeutschland
Paris
Preßburg
Ruzenmoos
St. Petersburg
Stuttgart
Ungarn
Vöcklabruck
Wien
Erbprinzentheorie (Kaspar Hauser)
Bekannte
Domprediger
Pfarrer
Offizier
Reise
Gabelfrühstück
Déjeuner à la fourchette
Unterhalt
Sammlung
Kollekte
Werbung
Broschüren
Porträt Kaspar Hauser
Vormund
Karlsruher Unterhaltungsblätter, 3. Jhg. N°. 1
Leipziger Zeitung
Sündlosigkeit
Schwärmerei
Zitat Gellert-
Christusbild
Kriminalrat
Sprachversuche
Archiv des Criminalrechts
Bitte
Premierleutnant, kgl preußischer
1. Garderegiment kgl preußisches
Garderegiment, 1. kgl. preußisches
Extrakt
Druckschrift geplant
Träume Kaspar Hauser
Spendenaufruf
Reiseplan
Annonce
Nervenleiden
Notizen
Kuraufenthalt
Hölle (metaphor.)
Polizeibeamter
Annalen (Hitzig, Berlin)
Gegendarstellung
Caspar Hauser, nicht unwahrscheinlich ein Betrüger (1830)
Professor
Fragenkatalog
Untersuchung, polizeiliche
Veröffentlichung
Journal
Obrist
Regierungsrat Stuttgart
Hofkaplan, Stuttgart
Direktor Ansbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
- Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz (Tektonik)
- E 29 - Familienarchiv von Tucher (Tektonik)
- E 29/II - Familienarchiv Tucher / Gesamtgeschlecht und jüngere Linie / Akten und Rechnungen (Tektonik)
- Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen (Bestand)