Rep. 143 Privatarchiv Bauer, Franz J. (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Rep. 143
Universitätsarchiv Regensburg (Archivtektonik) >> Bestände UAR >> Privatarchive und Nachlässe >> Einzelpersonen >> Nachlässe und Privatarchive
Bemerkungen Biografie: Franz J. Bauer (* 27.03.1952 in Moosburg an der Isar) studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München die Fächer Germanistik und Geschichte und wurde 1981 bei Gerhard A. Ritter mit einer Arbeit zum Thema Flüchtlingspolitik in Bayern 1945-1950 promoviert. Er war anschließend als Hochschulassistent bei Dieter Albrecht an der Universität Regensburg tätig. Seine Habilitation erfolgte 1989 ebenfalls in Regensburg (Familienbiographische Untersuchungen zum deutschen Bürgertum im 19. Jahrhundert). Nachdem er 1989/90 Förderstipendiat des Historischen Kollegs München war, hatte er 1991/92 eine Gastdozentur am Deutschen Historischen Institut in Rom inne. Seit 1993 war Bauer Inhaber einer Fiebiger-Professur an der LMU München, bis er 1995 an die Universität Regensburg wechselte. Dort ist er als Nachfolger von Dieter Albrecht Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Monumentalsymbolik und politische Architektur im Nationalstaat, Vergleichende Ideen- und Mentalitätsgeschichte der industriellen Moderne in Europa und die Geschichte Italiens von der staatlichen Einigung bis zum Faschismus. (Quelle: Wikipedia). Schriften: - Die Regierung Eisner 1918/19. (Bearb., = Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. 1. Reihe: Von der konstitutionellen Monarchie zur parlamentarischen Republik. Bd. 10), Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-5138-6. - Flüchtlinge und Flüchtlingspolitik in Bayern. 1945-1950. Stuttgart 1982, ISBN 3-6089-1066-2. - Bürgerwege und Bürgerwelten. Familienbiographische Untersuchungen zum deutschen Bürgertum im 19. Jahrhundert. Vandenhoeck Verlag, ISBN 3-525-35945-4. - Gehalt und Gestalt in der Monumentalsymbolik: Zur Ikonologie des Nationalstaats in Deutschland und Italien 1860-1914. Stiftung Historisches Kolleg (Vorträge 30), 1992. - Geschichte des Deutschen Hochschulverbandes. München 2000, ISBN 3-598-11440-0. - Das „lange“ 19. Jahrhundert: Profil einer Epoche. Stuttgart 2004, ISBN 3-15-017043-5; 3., durchgesehene und aktualisierte Auflage Stuttgart 2010, ISBN 978-3-15-018770-8. - Rom im 19. und 20. Jahrhundert. Konstruktion eines Mythos. Regensburg 2009, ISBN 978-3-7917-2171-2.; Vorwort Bestandsgeschichte Die Unterlagen wurden von Prof. Bauer unter Mitwirkung seiner Sekretärin in den Monaten vor seiner Emeritierung zusammengestellt. Die ursprüngliche Menge war ungefähr drei Mal größer, ist jedoch von Prof. Bauer selbst nach Maßgabe eines Merkblattes des Universitätsarchivs ausgedünnt worden. Die Unterlagen gelangten durch Schenkungsvertrag ins Universitätsarchiv. Die Bestandsordnung wurde bei der archivischen Verzeichnung gewahrt.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ