Karte der Ortslage von Schwalbach am Taunus (Reproduktion)
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3011/1, 5597 H
3011/1 Allgemeine Kartenabteilung
Allgemeine Kartenabteilung >> Ortskarten >> S >> Sch... >> Schwalbach am Taunus (MTK)
1770
Abmessung (HxB) 31x45 cm
Karte/Plan
Weitere Angaben (Karte/Plan): Maßstab: 1:5000
Weitere Angaben (Karte/Plan): Ausführung: farbige Zeichnung
Weitere Angaben (Karte/Plan): Ausführung: farbige Zeichnung
Die Karte ist original mit "MDCLXX", d.h. mit 1670 datiert. Allerdings befand sich die Kirche zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Ortes und wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts an der Stelle erbaut, an der sie in der Karte eingezeichnet ist. Das eingezeichnete Wirtshaus "Zum (weißen) Schwanen" ist erst ab dem Jahr 1704 nachgewiesen. Auch das Schriftbild und die Darstellungsweise auf der Karte machen eine Entstehung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert wahrscheinlich. Vermutlich ist dem Zeichner der Karte bei der römischen Jahreszahl ein Fehler unterlaufen (Auslassung eines C = 100) und die Karte in das Jahr 1770 zu datieren. Möglicher Zeichner könnte der Lehrer Johann Martin Ludwig Schulnick (geb. um 1723, gest. 10.3.1788 in Schwalbach) sein.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:12 MESZ