Sherlock Holmes verschenkt tausend Pfund Ein heiter-kriminalistisches Kurzhörspiel
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451150/008
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1950 >> Oktober 1950
Dienstag, 24. Oktober 1950
Sherlok Holmes langweilt sich, weil es keine genialen Verbrecher mehr gibt, während Dr. Watson Zeitung liest. Unabhängig voneinander lassen sich Lady und Lord Chippendale melden. Beide wollen den Verdacht ausgeräumt wissen, daß ihr Ehepartner sie im chinesischen Pavillon betrügt. Beide erklären sich bereit, die Angelegenheit durch Zahlung einer hohen Geldsumme an die den Geliebte(n) aus der Welt zu schaffen. Holmes findet heraus, daß sich Bessie, eine Hausanstellte der Chippendales, abends mit dem Chauffeur Tom, ihrem Liebhaber, im Pavillon trifft. Der Detektiv stellt Bessie einen Scheck über tausend Pfund unter der Bedingung aus, daß sie und Tom heiraten und ihre Stellung kündigen. Watson weist Holmes nach, daß es sich bei Bessie und Lady Chippendale um die gleiche Person handelt, und daß er einem Betrügerpaar, deren Steckbrief in der Zeitung stand, tausend Pfund gegeben hat. Holmes: "Seit wann haben wir denn tausend Pfund auf unserem Konto?"
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Audio-Visuelle Medien
Hörspiel: Kriminalhörspiel
Hörspiel: Kurzhörspiel
Humor
Humoristisches
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:34 MEZ
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