Graf Philipp v. Solms-Münzenberg bekundet, dass er seiner Ehefrau Adriana, geb. Gräfin v. Hanau statt des bisher auf Laubach versicherten Wittums ...
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NACHWEIS
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 6 1501-1540
1522 März 5
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Mittwoch nach Estomihi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Philipp v. Solms-Münzenberg bekundet, dass er seiner Ehefrau Adriana, geb. Gräfin v. Hanau statt des bisher auf Laubach versicherten Wittums folgende Einkünfte verschrieben habe: Schloss und Stadt Lich mit den Dörfern des Obergerichts Münster, Ober-Bessingen, Ettingshausen, Melbach, seinen Anteil an Hattenrod, ausgenommen den See zu Ober-Bessingen, Gülten von 100 fl. auf Echzell, zwölf fl. auf dem Gericht Utphe, zwölf Gulden auf den Dörfern Södel und Wohnbach, alle Güter zu Nieder-Albach, alles Federvieh, Bußen und Besthäupter in der Stadt Lich, dem genanntes Obergericht, zu Hattenrod und im Busecker Tal, alle Frondienste zu Lich und im Obergericht, die Dienste im Utpher Gericht, alle Gülten und Gefälle zu Widdersheim .Der Keller Friedrich Sommer soll ihr huldigen. Wenn die Grafen Reinhard und Otto, Söhne des Grafen Philipp v. Solms-Münzenberg, vor Adriana ohne Hinterlassung von Erben sterben. soll sie auch das Utpher Gericht mit den Dörfern Utphe, inheiden und Trais-Horloff, die bisher zur Kellerei Lich gehört hatten, zum Wittum haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller,.Grafen Reinhard und Otto v. Solms, Gräfin Adrians v. Solms, die Stadt Lich, der Licher Amtmann Kuno Riedesel und Wolf Schenk zu Schweinsberg für die Dörfer des Obergerichts
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 31 - Ausf., Perg., 7 anh. Sg. gut erh.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Philipp v. Solms-Münzenberg bekundet, dass er seiner Ehefrau Adriana, geb. Gräfin v. Hanau statt des bisher auf Laubach versicherten Wittums folgende Einkünfte verschrieben habe: Schloss und Stadt Lich mit den Dörfern des Obergerichts Münster, Ober-Bessingen, Ettingshausen, Melbach, seinen Anteil an Hattenrod, ausgenommen den See zu Ober-Bessingen, Gülten von 100 fl. auf Echzell, zwölf fl. auf dem Gericht Utphe, zwölf Gulden auf den Dörfern Södel und Wohnbach, alle Güter zu Nieder-Albach, alles Federvieh, Bußen und Besthäupter in der Stadt Lich, dem genanntes Obergericht, zu Hattenrod und im Busecker Tal, alle Frondienste zu Lich und im Obergericht, die Dienste im Utpher Gericht, alle Gülten und Gefälle zu Widdersheim .Der Keller Friedrich Sommer soll ihr huldigen. Wenn die Grafen Reinhard und Otto, Söhne des Grafen Philipp v. Solms-Münzenberg, vor Adriana ohne Hinterlassung von Erben sterben. soll sie auch das Utpher Gericht mit den Dörfern Utphe, inheiden und Trais-Horloff, die bisher zur Kellerei Lich gehört hatten, zum Wittum haben
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller,.Grafen Reinhard und Otto v. Solms, Gräfin Adrians v. Solms, die Stadt Lich, der Licher Amtmann Kuno Riedesel und Wolf Schenk zu Schweinsberg für die Dörfer des Obergerichts
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden, Kasten 31 - Ausf., Perg., 7 anh. Sg. gut erh.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ