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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1574-1575
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Ausgaben für (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse:
- an Martin Waibel, Plattner, 135 fl. 12 kr. für einen Kürass und Trabharnisch für den Herzog sowie andere Rüstungen für die Harnischkammer, weitere 710 fl. für 100 Schwerter und weiße Landsknechtsrüstungen (fol. 309v);
- an Friedrich Kessler 4 fl. 47 kr. für 20 Landsknechtsspieße (fol. 309v);
- an die Bürgerschaft von Stuttgart, die vor dem Herzog die Komödie "Adam und Eva" aufgeführt hat, 15 Taler (fol. 338r);
- 127 fl. 47 kr. für eine Kette, die der Anna Maria von Schwarzenstein verehrt wurde, welche sieben Jahre lang bei der Herzogin gewesen ist (fol. 338v);
- 27 fl. 12 kr. für einen Becher, der der Ehefrau des Daniel von Remchingen zur Geburt ihres Kindes geschenkt wurde (fol. 338v);
- an Karl, Goldschmied, 54 fl. 8 kr. für ein "silberin glas", das dem Doktor Johann Michael Fickler zur Hochzeit geschenkt wurde (fol. 338v), 9 fl. 17 1/2 kr. für ein verdecktes silbernes Becherlein, das dem Speicherherrn zu Zwiefalten verehrt wurde (fol. 345r), 267 fl. 61 kr. für allerhand Arbeit (fol. 354v);
- an Jonathan Sauter, Modisten, 13 fl. 48 kr. dafür, dass er den Herzog viermal mit guten Farben abkonterfeit hat (fol. 339r);
- an Franz Kurtz 49 fl. 34 kr. für einen von ihm im Auftrag gekauften vergoldeten, verdeckten und getriebenen Becher, welcher der Tochter des seligen Hans Grimm im Meersburgischen Frauenzimmer (sic), sowie für ein vergoldetes Becherlein, das der Tochter des Doktor Beatus Fabri zur Hochzeit geschenkt wurde (fol. 340r), 702 fl. 16 kr., die er für eine Goldkette für den Herzog ausgegeben hatte (fol. 343v);
- an Bernhard Botzheims Sohn 11 1/2 fl. für die Widmung seiner selbst gehaltenen Disputation (fol. 340r);
- an Hans Wagner, bayerischer Sekretär, 6 fl. 54 kr. für "Dedicierung der Neueburgischen hochzeit" (fol. 340r);
- an Wolf Bader, Brunnenmacher, 11 fl. 30 kr. für das zur Neuburgischen Hochzeit gemachte Brunnenwerk (fol. 340v);
- an Ulrich Mai, Schreiner zu Augsburg, 9 fl. 12 kr. für ein kleines vergoldetes Schreibtischlein (fol. 341v);
- an Karl Seckler, Goldschmied, 13 fl. 37 kr. für ein silbernes Kettlein für die Herzogin (fol. 343r), 72 fl. 46 1/2 kr. für ein vergoldetes Duplet (fol. 344v), 106 fl. 28 kr. für ein vergoldetes Duplet-Trinkgeschirr, das Hans Sigmund von Remchingen zur Hochzeit geschenkt wurde sowie für ein "silberin glas" für Christoph Grimm (fol. 347r), 28 fl. 4 kr. für allerlei Arbeiten (fol. 352r), 69 fl. 9 kr. für silberne Dolchbeschläge, 19 fl. 19 kr. für Beschläge zu Rapieren und Dolchen (fol. 352v), 36 fl. 29 kr. für silberne Stifte, Schleifen und Röslein u.a. (fol. 353v), 24 fl. für Wehr, Dolche und Zahnstocher (fol. 356r);
- 15 fl. 20 kr. für silberne Borten für Fräulein Emilie (fol. 343r);
- an Jonathan Sauter, Modist, 10 fl. für Porträts des Herzogs (fol. 343r);
- an Veltin Spring von Tresen 152 fl. 8 kr. für 12 Trompeten sowie Zehrgeld (fol. 343r);
- an Ludwig Mauerbeck, Uhrmacher, 30 fl. für eine schlagende und weckende Uhr (fol. 343r), 24 fl. 42 kr. für das Vergolden einer Schlaguhr und die Reparatur einer anderen (fol. 354v);
- an Wilhelm Bock, Instrumentisten, 45 fl. 47 kr. für Heerpauken und Trompeten, die er aus Nürnberg mitgebracht hat (fol. 343v);
- an Barbara von Wallemonnt 13 fl. 48 kr. für zwei Kissen (fol. 343v);
- an Pankratius Henne von Nürnberg 120 fl. für zehn geschmelzte Ringe mit Diamanten und zehn weitere mit Smaragden, 50 fl. für drei Ringe, einer mit Rubin und Smaragd, einer mit Rubin und einer mit dreieckigem Rubin (fol. 344r); - an Meister Hans Raiser, Goldschmied zu Augsburg, 450 fl. für ein mit Diamanten und Rubinen besetztes Halsband, das der Gemahlin des Pfalzgrafen Philipp Ludwig (von Pfalz-Neuburg) zur Hochzeit (mit Anna von Jülich-Kleve-Berg, 27. September 1574) verehrt werden sollte (jedoch wurde schließlich ein anderes Stück verschenkt), 138 fl. 10 kr. für das Vergolden oder Versilbern von Stegreif-Stangen mit Zubehör, 12 geätzten Hellebarden, drei Rapieren und Dolchen, außerdem für 4000 Glasstifte für die Fräulein (fol. 344r), 630 fl. für ein Halsband mit Rubinen, Smaragden und Perlen, das der Gemahlin des Pfalzgrafen Philipp Ludwig zur Hochzeit geschenkt wurde (vgl. o.) (fol. 344v), 669 fl. 18 kr. für ein Kleinod für Fräulein Emilia und vier Kleinode für die vier Fräulein von Anhalt, einen Diamant für den mittleren Herrn von Anhalt, ein goldenes Kreuzlein für den jüngeren Herrn von Anhalt sowie zwei "demutbundt", die dem anhaltischen Stallmeister und dem jungen Herrn Ungnad zu Dessau geschenkt wurden, 2300 fl. für 10 Kleinodien, die von 12 bis 29 nummeriert sind (die Ziffern 16 und 17 ausgelassen), einen "dockenring", vier Diamanten, zwei Rubine, 12 Ringe "uf einer karten von robin, denmuet unnd schmaral" sowie 12 "schenckhringlen" (fol. 346r), 127 fl. 23 kr. für sechs Dutzend geschmelzte Bückel mit Perlen, die der Herzog der Fürstin von Anhalt geschenkt hat (d.h. seiner Schwester Eleonore) (fol. 346v);
- an Hans Mesch (bzw. Maisch) 15 fl. 45 kr. für ein Becherlein, das der Susanna Grimm zur Geburt ihres Kindes geschenkt wurde (fol. 344v);
- an Jakob Schreiber 40 fl. für die Herstellung etlicher Sonnenuhren am Hof (fol. 344v);
- an Petter und Gilles Schmissart von Antwerpen ("Antorf") 531 fl. 18 kr. für Kleinodien (fol. 345r);
- an Nikolaus Schmissart von Antwerpen 1700 fl. für ein goldenes Halsband, einen goldenen Gürtel und ein paar Armbänder (fol. 345r), 422 fl. 36 kr. für 24 Dutzend und ein Röslein mit vergoldeten Bückelein und Perlen, die den jungen Fräulein, "auch deren von Mumpelgart" verehrt worden (fol. 346v)
- an Marx Fugger 55 Taler für einen grünen Papagei, der der Gemahlin des Markgrafen von Baden geschenkt wurde (fol. 345r);
- an den Wardein zu Stuttgart 177 fl. 50 kr. für ein vergoldetes Duplet und ein vergoldetes Trinkgeschirr (fol. 345v)
- 57 1/2 fl. für einen Saphir, den der Herzog in einen Pitschierring einfügen ließ, in den Kirchenkasten gezahlt (fol. 346r);
- an Hans Wohlfahrt, Goldschmied zu Ulm, für ein verdecktes, in Silber gefasstes Trinkgeschirr aus Bernstein ("Augstein") (fol. 347r);
- an Georg Bernhart von Augsburg 100 fl. für ein Kleinod in Gestalt eines Paradiesvogels mit Rubin, Diamant und einer hängenden Perle (fol. 347r);
- an die Spießmacher zu Calw und Bulach 546 fl. 40 kr. für 1600 Rennspieße und 200 Turnierspieße (fol. 352r);
- an Jakob Schludin 19 fl. für das Schäften von zwei Fäustlingen (fol. 352r), 101 fl. für das Schäften von vier Paar Fäustlingen und das Verbeinen von sieben Pulverflaschen und sieben Köchern (fol. 354r);
- an Hans Stainer, Maler, 4 fl. 36 kr. für drei Porträts des Herzogs (fol. 352r), 13 fl. 8 kr. für die Bemalung von Flügelladen im Frauenzimmer (fol. 352v), 21 fl. 12 kr. für allerhand Malwerk, 26 fl. für "Sannt Venusberg" und sonst allerhand Malwerk (fol. 353v), 64 fl. für das Malen und Bronzieren von drei Sonnenuhren (fol. 354r), 50 fl. für das Malen des württembergischen Stammbaums, der Landgraf Wilhelm von Hessen(-Kassel) gegeben wurde (fol. 355v);
- an Konrad Gipser 75 fl. für die Herstellung der Passion in der Schlosskirche (fol. 352v);
- an Jakob Brunn, Messerschmied zu Urach, 8 fl. für 8 Waidmesser (fol. 352v);
- an Abraham Altermann, Goldschmied 33 fl. 23 kr. für Beschläge an drei Dolchen und drei Schwertern (fol. 353v);
- an den Messerschmied zu Tübingen 25 fl. für Wehr und Schwertkreuz (fol. 353v); - an Eberhard Bagkhe (bzw. Bage), Maler, für das Malen der Sonnenuhr "am Reitschneck" (fol. 354r);
- an Hans Fries, Büchsenmacher zu Esslingen, 50 fl. für vier Paar Fäustline und vier verbeinte Pirschbüchsen (fol. 354r);
- an Wolf Weinmann, Büchsenschmied zu Öhringen, 9 fl. 36 kr. für zwei gezogene Pirschbüchsen (fol. 354r);
- an Hans Reinhart von Weinsberg für 18 geschmelzte Wappen (fol. 354v);
- an Stefan Schön, Steinschneider, 1 fl. 9 kr. für ein kleines Pitschier (fol. 355r), 4 fl. 18 kr. für das Schneiden und Polieren von zwei Türkisen;
- an Salomon Daubenhauer, Seidensticker, 66 fl. für das Sticken und Überziehen von sechs Turmhauben für die Neuburgische Hochzeit (fol. 355r);
- an den Rüstmeister 120 fl. für Panzerlätze, Flanken und Panzerschuhe, 254 fl. 52 kr. 4 h. für andere Arbeiten für die Rüstkammer (fol. 355r);
- an Erhard Rieger, Büchsenmacher, für eine Pirschbüchse (fol. 356v);
- an Moritz de Carmmes 6997 fl. 15 kr. für Reparatur von verbrannter Tapisserie, 798 fl. für Tapisserie, die er für die obere und untere Stube im runden Turm sowie im langen Saal gemacht hat (fol. 389r).
440 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Hans Ulrich Neuffer, Erhard Stickel
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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