Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Krefeld BR 2102 (Bestand)
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BR 2102 276.04.01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.9. Arbeits- und Sozialverwaltung >> 2.9.1. Gewerbeaufsichtsämter >> 2.9.1.4. Gewerbeaufsichtsamt Krefeld
1962-1984
Organisation; Dienstbetrieb; Kinderarbeit; Jugendarbeit; Sprengstofferlaubnis; Genehmigungen von Anlagen bei Betrieben, u.a. Chemische Industrie; pharmazeutische Industrie, Thyssen, Tankstellen
Bestandsbeschreibung: Der Bestand BR 2102 wurde am 11. Januar 1995 vom Staatlichen Umweltamt Krefeld, das gemäß dem Ersten Gesetz zur Verwaltungsstrukturreform NRW am 1. April 1994 aus dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Krefeld hervorgegangen war, an das NRW. Hauptstaatsarchiv abgeliefert und unter Nr. II 11/95 akzessioniert. Eine Ablieferungsliste wurde von der abgebenden Behörde nicht erstellt, sondern lediglich ein Begleitschreiben mit einer summariscen Mengenangabe übersandt (hiesige Dienstregistratur 23-A 5.4-32/95).
Der Gesamtumfang der Abgabe umfasste 1100 Einheiten (176 Dampfkesselakten, 448 Genehmigungsakten und 476 Firmenakten). Davon wurden 526 Einheiten kassiert. Kassationskriterien waren vor allem: frühzeitiger Wiederabbau genehmigter Anlagen und Dampfkessel, mangelnde Bedeutung betroffener Firmen und Anlagen, geringer Umfang von Akten.
Die verbliebenen 574 Archiveinheiten mit einer Gesamtlaufzeit von 1892 bis 1992 (Schwerpunkt ab etwa 1960) werden ohne Anlehnung an einen Aktenplan rein nach Industrie- und Gewerbesparten - jeweils in alphabatischer Reihenfolge der Firmennamen - in dem vorliegenden Findbuch aufgeführt. Eine Unterscheidung nach Dampfkessel-, Genehmigungs- und Firmenakten wurde nicht vorgenommen. Eine Gruppe von fünf nicht betriebsbezogenen Akten wurde als Klassifikationspunkt 1 vorangestellt.
Die in dem vorliegenden Findbuch aufgeführten Akten spiegeln die Ausrichtung von Industrie und Gewerbe im Zuständigkeitsbereich des ehemaligen Gewerbeaufsichtsamts Krefeld (Stadt Krefeld, Kreise Viersen und Kleve) wider. Besonders stark vertreten sind der Sitz des Amtes mit seiner chemischen Industrie, vor allem der Bayer AG, Werk Uerdingen, der Metallindustrie mit den Edelstahlwerken (später Thyssen Edelstahlwerken) und der Nahrungsmittelindustrie mit der Firma Holtz und Willemsen, wiederum in KR-Uerdingen. Weniger stark ist bereits die für Krefeld früher so prägene Textilindustrie vertreten.
Charakteristisch sind ferner die Betriebe der Tonwaren- und Ziegelindustrie im Westen des Kreises Viersen sowie die Tier- und Viehmastbetriebe, darunter die Geflügelzucht, im nördlichen Kreis Viersen und im Kreis Kleve, im Raum Kleve-Emmerich wiederum die Nahrungsmittelindustrie.
Andere Industrie- und Gewerbesparten sind dagegen mit nur wenigen Akten vertreten, wie die pharmazeutische und die Kosmetikindustrie, der Waggonbau(!) sowie die Möbelindustrie, der Einrichtungsbau und die Papierherstellung.
Zum Index: Der Ortsname Krefeld und die Namen von Krefelder Stadtteilen wurden in der Regel nicht an erster Stelle verwendet.
Der Bestand wurde 1999-2001 mit Unterbrechungen von OStAR Lück verzeichnet.
Bestandsbeschreibung: Der Bestand BR 2102 wurde am 11. Januar 1995 vom Staatlichen Umweltamt Krefeld, das gemäß dem Ersten Gesetz zur Verwaltungsstrukturreform NRW am 1. April 1994 aus dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Krefeld hervorgegangen war, an das NRW. Hauptstaatsarchiv abgeliefert und unter Nr. II 11/95 akzessioniert. Eine Ablieferungsliste wurde von der abgebenden Behörde nicht erstellt, sondern lediglich ein Begleitschreiben mit einer summariscen Mengenangabe übersandt (hiesige Dienstregistratur 23-A 5.4-32/95).
Der Gesamtumfang der Abgabe umfasste 1100 Einheiten (176 Dampfkesselakten, 448 Genehmigungsakten und 476 Firmenakten). Davon wurden 526 Einheiten kassiert. Kassationskriterien waren vor allem: frühzeitiger Wiederabbau genehmigter Anlagen und Dampfkessel, mangelnde Bedeutung betroffener Firmen und Anlagen, geringer Umfang von Akten.
Die verbliebenen 574 Archiveinheiten mit einer Gesamtlaufzeit von 1892 bis 1992 (Schwerpunkt ab etwa 1960) werden ohne Anlehnung an einen Aktenplan rein nach Industrie- und Gewerbesparten - jeweils in alphabatischer Reihenfolge der Firmennamen - in dem vorliegenden Findbuch aufgeführt. Eine Unterscheidung nach Dampfkessel-, Genehmigungs- und Firmenakten wurde nicht vorgenommen. Eine Gruppe von fünf nicht betriebsbezogenen Akten wurde als Klassifikationspunkt 1 vorangestellt.
Die in dem vorliegenden Findbuch aufgeführten Akten spiegeln die Ausrichtung von Industrie und Gewerbe im Zuständigkeitsbereich des ehemaligen Gewerbeaufsichtsamts Krefeld (Stadt Krefeld, Kreise Viersen und Kleve) wider. Besonders stark vertreten sind der Sitz des Amtes mit seiner chemischen Industrie, vor allem der Bayer AG, Werk Uerdingen, der Metallindustrie mit den Edelstahlwerken (später Thyssen Edelstahlwerken) und der Nahrungsmittelindustrie mit der Firma Holtz und Willemsen, wiederum in KR-Uerdingen. Weniger stark ist bereits die für Krefeld früher so prägene Textilindustrie vertreten.
Charakteristisch sind ferner die Betriebe der Tonwaren- und Ziegelindustrie im Westen des Kreises Viersen sowie die Tier- und Viehmastbetriebe, darunter die Geflügelzucht, im nördlichen Kreis Viersen und im Kreis Kleve, im Raum Kleve-Emmerich wiederum die Nahrungsmittelindustrie.
Andere Industrie- und Gewerbesparten sind dagegen mit nur wenigen Akten vertreten, wie die pharmazeutische und die Kosmetikindustrie, der Waggonbau(!) sowie die Möbelindustrie, der Einrichtungsbau und die Papierherstellung.
Zum Index: Der Ortsname Krefeld und die Namen von Krefelder Stadtteilen wurden in der Regel nicht an erster Stelle verwendet.
Der Bestand wurde 1999-2001 mit Unterbrechungen von OStAR Lück verzeichnet.
Archivbestand
Deutsch
ROMEYK, Horst: Verwaltungs- und Behördengeschichte der Rheinprovinz 1914-1945, Düsseldorf 1985 (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde 63), S. 433-435;
ROMEYK, Horst: Kleine Verwaltungsgeschichte Nordrhein-Westfalens, Siegburg 1988 (Veröffetlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe C Bd. 25), S. 175-177
ROMEYK, Horst: Kleine Verwaltungsgeschichte Nordrhein-Westfalens, Siegburg 1988 (Veröffetlichungen der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen, Reihe C Bd. 25), S. 175-177
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
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